Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_551/2016 KI-generiert

Mootness of Appeal Regarding Expired Protective Placement Order

Geschäftsnummer 5A_551/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint against a decision made by a child and adult protection authority regarding a six-week custodial placement in a psychiatric clinic, ordered due to concerns about the individual's self-harm. The individual contested this decision, but the administrative court upheld the order, emphasizing the need for urgent treatment based on psychiatric assessments. Subsequently, the complaint was brought before a federal tribunal, which found that the individual was no longer affected by the contested measure since it had already concluded before the appeal was filed, leading to the conclusion that there was no ongoing interest in overturning the prior ruling. Additionally, the tribunal noted deficiencies in the complaint's justification, rendering it inadmissible.

Legislator-Regeste

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Art. 426 Abs. 1 ZGB, Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 al. 1 LTF; Mootness of Appeal Regarding Expired Protective Placement Order: The individual contested this decision, but the administrative court upheld the order, emphasizing the need for urgent treatment based on psychiatric assessments. Subsequently, the complaint was brought before a federal tribunal, which found that the individual was no longer affected by the contested measure since it had already concluded before the appeal was filed, leading to the conclusion that there was no ongoing interest in overturning the prior ruling. Additionally, the tribunal noted deficiencies in the complaint's justification, rendering it inadmissible.

Schlagwörter

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Anstaltsaufenthalt Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids verspätete Einwendungen Ausweisung aus einer Wohnung Nichtanhandnahmeverfügung Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was declared inadmissible (no entry) using the simplified procedure stipulated by this article.

Art. 66 al. 1 LTF

No court costs are levied in the final order.

Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG

This provision concerning the requirement for an interest to appeal was cited during the admissibility review, although the final decision relies on procedural grounds for non-entry.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_551/2016

Urteil vom 22. Juli 2016

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) U.________.

Gegenstand

Fürsorgerische Unterbringung,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 16. Juni 2016 des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn.

Nach Einsicht

in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 16. Juni 2016 des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn, das eine Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen ihre (durch die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde U.________ am 8. Juni 2016 gestützt auf Art. 426 Abs. 1 ZGB angeordnete) fürsorgerische Unterbringung für längstens 6 Wochen in der Psychiatrischen Klinik B.________ abgewiesen hat,

in Erwägung,

dass das Verwaltungsgericht (nach Anhörung der Beschwerdeführerin und auf Grund eines psychiatrischen Gutachtens) erwog, die Beschwerdeführerin befinde sich... einer wahrscheinlich..., in Anbetracht der Selbstgefährdung bedürfe sie dringend der stationären Behandlung und Betreuung,

dass die Zulässigkeit der Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Abänderung des angefochtenen Entscheids voraussetzt ( Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass die fürsorgerische Unterbringung auf Grund des angefochtenen Urteils des Verwaltungsgerichts vom 16. Juni 2016 längstens bis zum 20. Juli 2016 gedauert hat,

dass die Beschwerdeführerin wegen der im Zeitpunkt der Einreichung ihrer Beschwerde (21. Juli 2016) bereits beendigten fürsorgerischen Unterbringung (auf Grund des Urteils vom 16. Juni 2016) durch diese Massnahme nicht mehr beschwert ist und daher kein Interesse mehr an der Aufhebung des erwähnten Urteils besitzt ( BGE 109 II 350 ),

dass die Beschwerde im Übrigen auch deshalb unzulässig wäre, weil die Vorbringen der Beschwerdeführerin den Begründungsanforderungen der Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG nicht genügen,

dass somit auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,

dass keine Gerichtskosten zu erheben sind,

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und das präsidierende Abteilungsmitglied zuständig ist,

erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde U.________ und dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 22. Juli 2016

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Füllemann