Dismissal of Appeal for Untimely Filing and Insufficient Grounds
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involved a complaint filed by an individual regarding the dismissal of a collection request on the grounds of abuse of rights. The individual’s complaint against a decision made by the supervisory authority in bankruptcy and collection matters, which was delivered on June 15, 2017, was rejected by the Court of Appeal of the Canton of Bern on June 13, 2017. Following the rejection, the individual attempted to reopen the matter but was informed that the case was considered resolved and an appeal to the Federal Court was the appropriate course of action. The subsequent appeal to the Federal Court was submitted on July 13, 2017, but was deemed inadmissible due to being filed after the legal deadline. The complaint was also criticized for lacking a sufficient basis.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 2 lit. a i.V.m, Art. 45 Abs. 1 i.V.m, Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG; Dismissal of Appeal for Untimely Filing and Insufficient Grounds: The individual’s complaint against a decision made by the supervisory authority in bankruptcy and collection matters, which was delivered on June 15, 2017, was rejected by the Court of Appeal of the Canton of Bern on June 13, 2017. Following the rejection, the individual attempted to reopen the matter but was informed that the case was considered resolved and an appeal to the Federal Court was the appropriate course of action. The subsequent appeal to the Federal Court was submitted on July 13, 2017, but was deemed inadmissible due to being filed after the legal deadline. The complaint was also criticized for lacking a sufficient basis.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was rejected without entering the merits based on the procedural rules for obviously inadmissible appeals.
The appellant was ordered to bear the court costs due to the outcome of the proceedings.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_540/2017
Urteil vom 17. Juli 2017
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Zingg.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Betreibungsamt Emmental-Oberaargau, Dienststelle Oberaargau.
Gegenstand
Betreibungsverfahren (Ausstellung eines Zahlungsbefehls),
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen, vom 13. Juni 2017.
Erwägungen:
1. Mit Entscheid vom 13. Juni 2017 hat das Obergericht des Kantons Bern eine Beschwerde des Beschwerdeführers abgewiesen. Das Verfahren betraf die Abweisung eines Betreibungsbegehrens des Beschwerdeführers infolge Rechtsmissbrauchs. Der Entscheid des Obergerichts wurde dem Beschwerdeführer am 15. Juni 2017 zugestellt. Am 16. Juni 2017 gelangte der Beschwerdeführer erneut an das Obergericht. Mit Schreiben vom 19. Juni 2017 teilte ihm der Instruktionsrichter mit, das Verfahren sei mit dem Entscheid vom 13. Juni 2017 erledigt und gegen diesen Entscheid stehe die Beschwerde an das Bundesgericht offen.
Am 13. Juli 2017 (Postaufgabe) hat der Beschwerdeführer Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.
2. Der Entscheid vom 13. Juni 2017 ist dem Beschwerdeführer am 15. Juni 2017 zugestellt worden. Die Beschwerdefrist von zehn Tagen ist am Montag, 26. Juni 2017, abgelaufen (Art. 100 Abs. 2 lit. a i.V.m. Art. 45 Abs. 1 i.V.m. Art. 48 Abs. 1 BGG ). Die Beschwerde ist insoweit verspätet. Soweit sich der Beschwerdeführer gegen das Schreiben des Obergerichts vom 19. Juni 2017 wendet, legt er nicht dar, wieso das Obergericht das Verfahren hätte wiedereröffnen müssen. Dazu genügt es nicht, die obergerichtliche Feststellung, dass das Verfahren erledigt sei, als Katastrophe zu bezeichnen.
Die Beschwerde ist folglich offensichtlich unzulässig und sie enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten.
3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Obergericht des Kantons Bern, Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 17. Juli 2017
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Escher
Der Gerichtsschreiber: Zingg