Appeal Inadmissible Due to Failure to Pay Cost Advance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by a company against the Canton of Schaffhausen and a city, concerning a motion related to cost advances in a dispute. The court had previously ordered the company to pay a required advance of a specific amount within a set timeframe, but the company failed to comply with this requirement. As a result, the court decided not to accept the complaint due to this non-compliance, and the company was ordered to bear the court costs. The proceedings were not stayed despite an ongoing bankruptcy process involving the company.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 3 BGG, Art. 48 Abs. 4 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 207 SchKG; Appeal Inadmissible Due to Failure to Pay Cost Advance: The court had previously ordered the company to pay a required advance of a specific amount within a set timeframe, but the company failed to comply with this requirement. As a result, the court decided not to accept the complaint due to this non-compliance, and the company was ordered to bear the court costs. The proceedings were not stayed despite an ongoing bankruptcy process involving the company.
Schlagwörter
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KI-generiertApplied for the decision procedure regarding the non-entry into the merits due to non-payment of the cost advance.
Used to justify the non-entry into the merits because the cost advance payment was not made.
Applied to impose court costs on the appellant due to the inadmissibility of the appeal.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_539/2008/bnm
Urteil vom 2. Oktober 2008
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Parteien
X.________ GmbH,
,
Beschwerdeführerin,
gegen
Kanton Schaffhausen und Stadt A.________,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Widerspruchsklage, Kostenvorschuss.
Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 18. Juli 2008 des Obergerichts des Kantons Schaffhausen.
Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 18. Juli 2008 des Obergerichts des Kantons Schaffhausen,
in Erwägung,
dass die Beschwerdeführerin mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 8. September 2008 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihr mit Verfügung vom 20. August 2008 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 10. September 2008 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten ( Art. 48 Abs. 4 BGG ) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihr obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
dass in Anbetracht der Unzulässigkeit der Beschwerde das bundesgerichtliche Verfahren ungeachtet der (beim Obergericht angefochtenen) Konkurseröffnung über die Beschwerdeführerin nicht in Anwendung von Art. 207 SchKG sistiert wird,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Schaffhausen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 2. Oktober 2008
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Raselli Füllemann