Complainant Fails to Substantiate Appeal Against Undue Delay Claim
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by an individual against the Upper Court of the Aargau Canton regarding alleged delays or refusals in legal proceedings, specifically related to a decision concerning a change of mandate representative made by the Family Court of Zofingen. The individual accused the court of ongoing procedural delays without providing sufficient justification for the claim. Consequently, the complaint was deemed inadequately substantiated, leading to the court's decision not to proceed with the case. No court costs were imposed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 72 ff. BGG; Complainant Fails to Substantiate Appeal Against Undue Delay Claim: The individual accused the court of ongoing procedural delays without providing sufficient justification for the claim. Consequently, the complaint was deemed inadequately substantiated, leading to the court's decision not to proceed with the case. No court costs were imposed.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was not admitted because it lacked the required substantiation regarding the alleged delay in proceedings.
This provision defines the basis for the appeal concerning delay or refusal of justice, although the appeal itself was rejected based on procedural grounds.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_536/2015
Urteil vom 7. Juli 2015
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Obergericht des Kantons Aargau (Kammer für Kindes- und Erwachsenenschutz),
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Rechtsverzögerung bzw. Rechtsverweigerung,
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG wegen Rechtsverzögerung bzw. Rechtsverweigerung.
Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG wegen Rechtsverzögerung bzw. Rechtsverweigerung durch das Obergericht des Kantons Aargau (in einem Beschwerdeverfahren gegen einen Entscheid des Familiengerichts Zofingen vom 20. Mai 2015 betreffend Mandatsträgerwechsel),
in Erwägung,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG wegen Rechtsverzögerung bzw. Rechtsverweigerung nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern die letzte kantonale Instanz eine Rechtsverzögerung bzw. Rechtsverweigerung begehen soll ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),
dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht dem Obergericht zwar sinngemäss Rechtsverzögerung bzw. Rechtsverweigerung vorwirft (Verfahren "bis heute noch hängig"),
dass er jedoch seinen Vorwurf nicht in nachvollziehbarer Weise begründet,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass keine Gerichtskosten zu erheben sind,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. Juli 2015
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: Füllemann