Failure to Pay Court Cost Advance on Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the petitioners challenged a decision made by a regional court regarding the suspension of proceedings based on legal provisions. They were directed to pay a court fee as a prerequisite for further processing of their complaint. Despite being given additional time to meet this requirement, the petitioners failed to pay the stipulated fee or provide proof of payment, which led to the court not considering their appeal due to their noncompliance with procedural rules. Ultimately, the court imposed costs for the petitioners' failure to meet the required conditions.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 1 ZGB, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 48 Abs. 4 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Failure to Pay Court Cost Advance on Appeal: They were directed to pay a court fee as a prerequisite for further processing of their complaint. Despite being given additional time to meet this requirement, the petitioners failed to pay the stipulated fee or provide proof of payment, which led to the court not considering their appeal due to their noncompliance with procedural rules. Ultimately, the court imposed costs for the petitioners' failure to meet the required conditions.
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KI-generiertThe appeal was not admitted based on the procedure outlined in this article due to failure to pay the cost deposit.
This provision was cited as the basis for the non-admission of the appeal due to failure to comply with the deadline for the cost deposit.
This provision was used in the dispositive to order the appellants to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_536/2008/bnm
Urteil vom 2. Oktober 2008
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Parteien
X.________ und Z.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Obergericht des Kantons Solothurn (Zivilkammer),
Amthaus I, 4502 Solothurn.
Gegenstand
Sistierung eines Verfahrens nach Art. 42 Abs. 1 ZGB .
Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 15. Juli 2008 des Obergerichts des Kantons Solothurn.
Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 15. Juli 2008 des Obergerichts des Kantons Solothurn,
in Erwägung,
dass die Beschwerdeführer mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 8. September 2008 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden sind, den (ihnen mit abweisender Armenrechtsverfügung vom 18. August 2008 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 700.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 10. September 2008 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten ( Art. 48 Abs. 4 BGG ) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass die Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihnen obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht haben, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die solidarisch haftenden Beschwerdeführer kostenpflichtig werden ( Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG ),
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden den Beschwerdeführern unter Solidarhaft auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Beschwerdeführern und dem Obergericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 2. Oktober 2008
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Raselli Füllemann