Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_53/2019 KI-generiert

Federal Supreme Court Refuses Appeal on Forced Medication for Schizoaffective Disorder Patient

Geschäftsnummer 5A_53/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A woman suffering from a schizophrenic disorder was placed under involuntary care by a decision made on November 9, 2018, by the Zurich Child and Adult Protection Authority (KESB). Subsequently, on November 29, 2018, a psychiatric clinic ordered medical measures without her consent, based on a treatment plan, to ensure her safety and well-being for four weeks. The woman contested this decision, but her complaint was dismissed by the Zurich District Court on December 11, 2018, and by the Zurich High Court on December 28, 2018. On January 18, 2019, she filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal challenging the High Court's decision.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 434 Abs. 1 ZGB, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Refuses Appeal on Forced Medication for Schizoaffective Disorder Patient: Subsequently, on November 29, 2018, a psychiatric clinic ordered medical measures without her consent, based on a treatment plan, to ensure her safety and well-being for four weeks. The woman contested this decision, but her complaint was dismissed by the Zurich District Court on December 11, 2018, and by the Zurich High Court on December 28, 2018. On January 18, 2019, she filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal challenging the High Court's decision.

Schlagwörter

KI-generiert
Zwangsmedikation schizoaffektive Störung medizinische Behandlung obligatorische persönliche Anhörung begründeter Entscheid gesundheitliche Risiken

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted by a presidential decision according to this procedural rule due to insufficient reasoning.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court waived the levying of court costs in consideration of the specific circumstances.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_53/2019

Urteil vom 24. Januar 2019

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Bezirksgericht Zürich, 10. Abteilung,

Psychiatrische Klinik B._________.

Gegenstand

Zwangsmedikation,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 28. Dezember 2018 (PA180043-O/U).

Sachverhalt:

Die KESB der Stadt Zürich ordnete am 9. November 2018 die fürsorgerische Unterbringung von A.________ an, welche an einer Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis leidet.

Mit Entscheid vom 29. November 2018 ordnete die Klinik B.________ zur Reizabschirmung, Beruhigung, Vermeidung von Verletzungen und Gesundheitsschäden gestützt auf Art. 434 Abs. 1 ZGB für die Dauer von vier Wochen medizinische Massnahmen ohne Zustimmung gemäss dem Behandlungsplan vom 16. November 2018 an.

Mit Urteil vom 11. Dezember 2018 wies das Bezirksgericht Zürich die hiergegen erhobene Beschwerde ab, ebenso das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 28. Dezember 2018.

Gegen den obergerichtlichen Entscheid hat A.________ am 18. Januar 2019 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht.

Erwägungen:

1. Soweit die Beschwerdeführerin Bezug nimmt auf eine "Anhörung des Einzelrichters C.________ vom Bezirksgericht Andelfingen vom Vortag wegen Zwangsmedikation" und dass sie jetzt auf dessen Entscheid warten müsse, kann dies nicht Gegenstand des vorliegenden Entscheides bilden; Anfechtungsobjekt kann einzig der obergerichtliche Entscheid vom 28. Dezember 2018 sein, auf welchen die Beschwerdeführerin ebenfalls Bezug nimmt.

2. Diesbezüglich müsste die Beschwerde - abgesehen von der Frage des aktuellen Rechtsschutzinteresses - eine Begründung enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheides erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116). Die Beschwerdeführerin äussert sich nicht weiter zum obergerichtlichen Entscheid, in welchem die ernsthafte Gesundheitsgefährdung, die Behandlungsbedürftigkeit und die betreffende Urteilsunfähigkeit sowie der Behandlungsplan unter Bezugnahme auf das erstellte Gutachten ausführlich behandelt sind. Sie hält einzig fest, seit 1966 in der schweizerischen Psychiatrie versenkt zu sein, obwohl es nur Liebeskummer gewesen sei, der sehr weh tun könne. Daraus ist nicht ersichtlich, inwiefern das Obergericht mit dem abweisenden angefochtenen Entscheid Recht verletzt haben könnte.

3. Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde mit Präsidialentscheid im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten.

4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Bezirksgericht Zürich, 10. Abteilung, der Psychiatrischen Klinik B.________ und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 24. Januar 2019

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli