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5A_529/2015 KI-generiert

Compulsory Psychiatric Placement Appeal Dismissed for Insufficient Argumentation

Geschäftsnummer 5A_529/2015
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a complaint against a ruling from the administrative court regarding her involuntary placement in a psychiatric clinic, which was enacted due to concerns about her health and a lack of insight into her condition. The administrative court had based its decision on a medical report indicating that the individual required treatment with neuroleptics for her protection and the safety of her family. However, the individual's appeal to the federal tribunal was deemed insufficiently substantiated as it did not adequately address the legal or constitutional violations asserted in the administrative court's ruling, resulting in the dismissal of her complaint without further costs.

Legislator-Regeste

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Art. 426 Abs. 1 ZGB, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Compulsory Psychiatric Placement Appeal Dismissed for Insufficient Argumentation: The administrative court had based its decision on a medical report indicating that the individual required treatment with neuroleptics for her protection and the safety of her family. However, the individual's appeal to the federal tribunal was deemed insufficiently substantiated as it did not adequately address the legal or constitutional violations asserted in the administrative court's ruling, resulting in the dismissal of her complaint without further costs.

Schlagwörter

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verfassungsrechtliche Rüge medizinische Zwangsbehandlung psychiatrische Störungen ärztlicher Bericht begründeter Entscheid Demonstrationsrecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

Cited as the procedural basis for applying the simplified procedure when no entry (non-entrée en matière) is made.

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was dismissed because it lacked the required substantiation regarding the violation of law (Art. 95 f. BGG).

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_529/2015

Urteil vom 6. Juli 2015

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter von Werdt, Präsident,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) U.________.

Gegenstand

Fürsorgerische Unterbringung,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 23. Juni 2015 des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn.

Nach Einsicht

in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 23. Juni 2015 des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn, das eine Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen ihre (am 1. Juni 2015 gestützt auf Art. 426 Abs. 1 ZGB angeordnete) fürsorgerische Unterbringung in der Psychiatrischen Klinik V.________ abgewiesen hat,

in Erwägung,

dass das Verwaltungsgericht gestützt auf ein ärztliches Gutachten und nach Anhörung der Beschwerdeführerin anlässlich der Instruktionsverhandlung erwog, die Beschwerdeführerin leide an einer ... mit gegenwärtig ..., die Beschwerdeführerin habe keine Krankheits- und Behandlungseinsicht, die Behandlung mit Neuroleptika sei zu ihrem Schutz und zum Schutz ihrer unmittelbaren Familie jedoch dringend notwendig,

dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind ( Art. 106 Abs. 2 BGG ),

dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht nicht rechtsgenüglich auf die verwaltungsgerichtlichen Erwägungen eingeht,

dass sie erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand der Erwägungen des Verwaltungsgerichts aufzeigt, inwiefern dessen Urteil vom 23. Juni 2015 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,

dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,

dass keine Gerichtskosten zu erheben sind,

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde U.________ und dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 6. Juli 2015

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: von Werdt

Der Gerichtsschreiber: Füllemann