Appeal of Representation Guardianship Proceedings Mooted by Appellant's Death
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA legal case was brought before the Swiss Federal Tribunal involving a complaint by an individual under representation concerning a guardianship with income and asset management over them. The case originated from a decision by the Obergericht des Kantons Aargau, which upheld the administration. Subsequent to an appeal to the Swiss Federal Tribunal, the proceedings were rendered moot following the death of the complainant, necessitating the dismissal of the case on the grounds that the subject of the appeal was intrinsically linked to the individual and had no implications for the estate. The procedural costs were to be covered by the pre-paid deposit.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 32 Abs. 2 BGG, Art. 71 BGG, Art. 72 BZP, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal of Representation Guardianship Proceedings Mooted by Appellant's Death: The case originated from a decision by the Obergericht des Kantons Aargau, which upheld the administration. Subsequent to an appeal to the Swiss Federal Tribunal, the proceedings were rendered moot following the death of the complainant, necessitating the dismissal of the case on the grounds that the subject of the appeal was intrinsically linked to the individual and had no implications for the estate. The procedural costs were to be covered by the pre-paid deposit.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited by the president as the basis for deciding on the termination of the proceedings.
Cited in conjunction with Art. 71 BGG for determining the collection of court costs.
Cited in conjunction with Art. 66 Abs. 1 BGG for determining the collection of court costs.
Cited in conjunction with Art. 66 Abs. 1 BGG and Art. 71 BGG regarding the handling of costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_523/2016
Verfügung vom 24. September 2019
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Luzi Stamm,
Beschwerdeführerin,
gegen
1. B.________,
2. C.________,
3. D.________,
Beschwerdegegnerinnen,
Bezirksgericht Baden, Familiengericht,
Mellingerstrasse 2a, 5400 Baden.
Gegenstand
Änderung einer Massnahme (Vertretungsbeistandschaft),
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Kammer für Kindes- und Erwachsenenschutz, vom 3. Juni 2016 (XBE.2016.6 / is / rd).
Nach Einsicht
in den Entscheid des Obergerichtes des Kantons Aargau vom 3. Juni 2016, mit welchem in Gutheissung der Beschwerde der rubrizierten Beschwerdegegnerinnen die Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung über die rubrizierte Beschwerdeführerin aufrecht erhalten wurde,
in die hiergegen beim Bundesgericht erhobene Beschwerde vom 13. Juli 2016,
in die mehrfachen bundesgerichtlichen Sistierungsverfügungen,
in die mit dem Antrag auf Abschreibung des Verfahrens verbundene Mitteilung des Rechtsvertreters vom 23. September 2019, wonach die Beschwerdeführerin am 19. September 2019 verstorben ist,
in Erwägung,
dass der Beschwerdegegenstand mit der Person der Beschwerdeführerin verknüpft war und keine Wirkung für den Nachlass entfaltet,
dass mithin das Verfahren zufolge Hinschiedes der Beschwerdeführerin als gegenstandslos abzuschreiben ist,
dass der Abteilungspräsident als Instruktionsrichter entscheidet ( Art. 32 Abs. 2 BGG ),
dass den Beschwerdegegnerinnen keinerlei entschädigungspflichtiger Aufwand entstanden ist,
dass für die Eröffnung des Beschwerdeverfahrens und im Zusammenhang mit den mehrfachen Sistierungsverfügungen Gerichtskosten entstanden sind, welche unabhängig vom hypothetischen Ausgang des Verfahrens aus dem geleisteten Kostenvorschuss zu beziehen sind, unter Erstattung des restlichen Vorschusses ( Art. 66 Abs. 1 und Art. 71 BGG i.V.m. Art. 72 BZP ),
verfügt der Präsident:
1. Das Beschwerdeverfahren 5A_523/2016 wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden aus dem geleisteten Kostenvorschuss bezogen.
3. Diese Verfügung wird den Parteien, dem Bezirksgericht Baden, Familiengericht, und dem Obergericht des Kantons Aargau, Kammer für Kindes- und Erwachsenenschutz, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 24. September 2019
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli