Appeal Dismissed for Insufficient Reasoning Following Withdrawal of Prior Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who initially challenged a medical order for compulsory placement issued on May 27, 2022. The person later withdrew the complaint, leading the Bernese Obergericht, specializing in child and adult protection cases, to dismiss the complaint as moot on June 10, 2022. Despite the withdrawal, the individual appealed to the Swiss Federal Tribunal on June 30, 2022, questioning the legality of the dismissal of their case by the cantonal court.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Insufficient Reasoning Following Withdrawal of Prior Appeal: The person later withdrew the complaint, leading the Bernese Obergericht, specializing in child and adult protection cases, to dismiss the complaint as moot on June 10, 2022. Despite the withdrawal, the individual appealed to the Swiss Federal Tribunal on June 30, 2022, questioning the legality of the dismissal of their case by the cantonal court.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was dismissed (non-entry) because it was obviously not sufficiently reasoned.
The court decided to waive the imposition of court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_513/2022
Urteil vom 6. Juli 2022
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Dr. med. B.________.
Gegenstand
Fürsorgerische Unterbringung,
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, vom 10. Juni 2022 (KES 22 384).
Sachverhalt:
Nachdem der Beschwerdeführer seine gegen die ärztliche fürsorgerische Unterbringung vom 27. Mai 2022 eingereichte Beschwerde zurückgezogen hatte, schrieb das Obergericht des Kantons Bern das Beschwerdeverfahren mit Verfügung vom 10. Juni 2022 als gegenstandslos geworden vom Protokoll ab. Mit Eingabe vom 30. Juni 2022 wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht.
Erwägungen:
1. Die Vorinstanz hat das Beschwerdeverfahren zufolge Rückzuges als erledigt abgeschrieben. Anfechtungsgegenstand kann deshalb nur die Frage der Rechtmässigkeit der Abschreibung bilden. Diesbezüglich hat die Beschwerde eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ).
2. Der Beschwerdeführer schildert ausführlich sein Leben. Eine irgendwie geartete Bezugnahme auf die Verfahrensabschreibung ist nicht auszumachen. Die Beschwerde ist mithin offensichtlich nicht hinreichend begründet im Sinn von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG und es ist auf sie nicht einzutreten.
3. Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der einweisenden Ärztin und dem Obergericht des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, mitgeteilt.
Lausanne, 6. Juli 2022
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli