Confirmation of Compulsory Supportive Living Placement Appeal Dismissed for Insufficient Reasoning
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the Swiss Federal Tribunal reviewed a complaint by an individual, referred to as A.________, who challenged a decision by the Child and Adult Protection Authority (KESB) regarding their involuntary placement in a long-term assisted living facility named "B.________." The KESB had confirmed this placement during its annual review on May 21, 2019. A.________ appealed this decision to the Canton of Bern's Child and Adult Protection Court, which dismissed the appeal on June 12, 2019. Subsequently, A.________ filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on June 21, 2019, contesting the Canton Court's decision.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Confirmation of Compulsory Supportive Living Placement Appeal Dismissed for Insufficient Reasoning: A.________ appealed this decision to the Canton of Bern's Child and Adult Protection Court, which dismissed the appeal on June 12, 2019. Subsequently, A.________ filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on June 21, 2019, contesting the Canton Court's decision.
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KI-generiertThe appeal was not entered upon because it was obviously not sufficiently substantiated, decided by the President in simplified procedure.
The court waived the charging of court fees given the specific circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_506/2019
Urteil vom 24. Juni 2019
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde U.________.
Gegenstand
Fürsorgerische Unterbringung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, vom 12. Juni 2019 (KES 19 412).
Sachverhalt:
Im Rahmen der jährlichen Überprüfung bestätigte die KESB U.________ mit Entscheid vom 21. Mai 2019 die fürsorgerische Unterbringung von A.________ in der Stiftung "B.________" (betreutes Langzeit-Wohnen).
Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 12. Juni 2019 ab.
Gegen diesen Entscheid hat A.________ am 21. Juni 2019 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht.
Erwägungen:
1. Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheides erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116).
Im angefochtenen Entscheid wird der Schwächezustand sowie das selbstgefährdende Verhalten, die Erforderlichkeit der Unterbringung und die Eignung der Institution unter Bezugnahme auf das erstellte Gutachten ausführlich behandelt. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander; er hält einzig fest, dass er vollumfänglich Beschwerde erhebe. Es ist jedoch nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz mit dem abweisenden angefochtenen Entscheid Recht verletzt haben könnte.
2. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).
3. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der KESB U.________ und dem Obergericht des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 24. Juni 2019
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli