Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_503/2007 KI-generiert

Dismissal of Appeal for Unpaid Cost Advance

Geschäftsnummer 5A_503/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, the Swiss Federal Tribunal addressed a civil complaint regarding child protection, which stemmed from a prior judgment by the Cantonal Court of Graubünden. The appellant, represented by his parents, failed to pay the required advance court costs within the stipulated deadline despite being warned of the consequences. As a result, the Tribunal ruled that it would not enter into the appeal due to the lack of compliance with the financial obligation, consequently ordering the appellant to pay court fees.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 48 Abs. 4 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Dismissal of Appeal for Unpaid Cost Advance: The appellant, represented by his parents, failed to pay the required advance court costs within the stipulated deadline despite being warned of the consequences. As a result, the Tribunal ruled that it would not enter into the appeal due to the lack of compliance with the financial obligation, consequently ordering the appellant to pay court fees.

Schlagwörter

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nicht geleisteter Kostenvorschuss ZPO-Bestimmung Kindesschutzkosten Kündigungsschutz nachträglicher Rechtsvorschlag Nichtanhandnahmeverfügung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Cited as the procedural basis for declaring non-admittance due to failure to pay the required deposit (Kostenvorschuss).

Art. 62 Abs. 3 BGG

Cited in the reasoning as the provision underlying the action taken (non-admission) because the deposit was not paid after being requested.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Cited in the reasoning leading to the order that the appellant must bear the costs.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_503/2007 /bnm

Urteil vom 30. Oktober 2007

Präsident der

II. zivilrechtlichen Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Raselli,

Gerichtsschreiber Zbinden.

Parteien

X.________, vertreten durch die Eltern,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Herrn Y.________,

gegen

Kantonsgericht von Graubünden, Zivilkammer,

Vorinstanz, Poststrasse 14, 7002 Chur.

Gegenstand

Kindesschutz,

Beschwerde in Zivilsachen gegen das Urteil des Kantonsgerichts von Graubünden, Zivilkammer, vom 9. Juli 2007.

hat nach Einsicht

in die Beschwerde in Zivilsachen vom 10. September 2007,

in Erwägung,

dass der Beschwerdeführer mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 3. Oktober 2007 (unter Androhung des Nichteintretens auf die Beschwerde bei Säumnis) aufgefordert worden ist, den einverlangten, nicht eingegangenen Kostenvorschuss von 1'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit Zustellung der Verfügung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten ( Art. 48 Abs. 4 BGG ) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,

dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihr obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 300.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Kantonsgericht von Graubünden, Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 30. Oktober 2007

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: