Dismissal of Provisional Measure Appeal for Late Filing
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case concerns a complaint related to marital protection, following a decision made by the Cantonal Court. The complaint was filed against a ruling from the court dated November 14, 2011, and was submitted to the Federal Tribunal after the legal deadline for such complaints had elapsed. Specifically, the complainant received the court's decision on November 24, 2011, but did not forward the complaint to the Federal Tribunal until January 3, 2012, which was beyond the allowable period. As a result, the complaint was deemed late and thus inadmissible, leading to the imposition of court costs on the complainant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 46 Abs. 1 lit. c BGG, Art. 98 BGG, Art. 46 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Dismissal of Provisional Measure Appeal for Late Filing: The complaint was filed against a ruling from the court dated November 14, 2011, and was submitted to the Federal Tribunal after the legal deadline for such complaints had elapsed. Specifically, the complainant received the court's decision on November 24, 2011, but did not forward the complaint to the Federal Tribunal until January 3, 2012, which was beyond the allowable period. As a result, the complaint was deemed late and thus inadmissible, leading to the imposition of court costs on the complainant.
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KI-generiertThe appeal was dismissed because it was untimely, applying the simplified procedure stipulated by this article.
The losing party (appellant) was ordered to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_5/2012
Urteil vom 20. Januar 2012
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Markus Härdi,
Beschwerdeführer,
gegen
Y.________,
vertreten durch Fürsprecherin Beatrice Müller,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Eheschutz,
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 14. November 2011 des Obergerichts des Kantons Aargau (Zivilgericht, 5. Kammer).
Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 14. November 2011 des Obergerichts des Kantons Aargau betreffend Eheschutz,
in Erwägung,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG innert 30 Tagen nach der Eröffnung des kantonalen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post zu übergeben ist (Art. 100 Abs. 1, 48 Abs. 1 BGG),
dass der Friststillstand gemäss Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG in Fällen wie dem vorliegenden, wo sich die Beschwerde gegen einen Entscheid betreffend Eheschutz und damit gegen einen vorsorglichen Massnahmeentscheid im Sinne von Art. 98 BGG richtet ( BGE 133 III 393 E. 5 S. 396 f.), kraft der ausdrücklichen Vorschrift des Art. 46 Abs. 2 BGG nicht gilt,
dass der Entscheid des Obergerichts vom 14. November 2011 dem Beschwerdeführer am 24. November 2011 eröffnet worden ist,
dass der Beschwerdeführer die Beschwerde an das Bundesgericht erst am 3. Januar 2012 und damit nach Ablauf der Beschwerdefrist der Post übergeben hat,
dass sich somit die Beschwerde als verspätet und daher als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb darauf im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 20. Januar 2012
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Hohl
Der Gerichtsschreiber: Füllemann