Appeal Dismissed for Untimely Filing
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a complaint against the seizure of their vehicle by the Betreibungsamt Meilen-Herrliberg-Erlenbach on September 10, 2021, as part of a debt enforcement process. The individual argued that they relied on the vehicle for daily use, but the Betreibungsamt upheld the seizure. The individual's complaint to the Bezirksgericht Meilen was dismissed on December 29, 2021, and a subsequent appeal to the Obergericht of the Canton of Zurich was also rejected on June 3, 2022. The individual then appealed to the Swiss Federal Tribunal, but the appeal was deemed inadmissible as it was filed after the ten-day deadline had passed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Untimely Filing: The individual argued that they relied on the vehicle for daily use, but the Betreibungsamt upheld the seizure. The individual's complaint to the Bezirksgericht Meilen was dismissed on December 29, 2021, and a subsequent appeal to the Obergericht of the Canton of Zurich was also rejected on June 3, 2022. The individual then appealed to the Swiss Federal Tribunal, but the appeal was deemed inadmissible as it was filed after the ten-day deadline had passed.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertCited to establish the commencement and expiry of the deadline for filing the appeal.
Used to decide not to enter into the merits of the appeal due to tardiness in the simplified procedure.
Cited as the legal basis for the tardiness of the submitted appeals.
Used to rule on the non-levy of court fees.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_499/2022
Urteil vom 8. Juli 2022
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Zingg.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Betreibungsamt Meilen-Herrliberg-Erlenbach,
Dorfstrasse 100, 8706 Meilen,
1. Stadtrichteramt Zürich,
Gotthardstrasse 62, Postfach, 8022 Zürich,
2. Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich,
Uetlibergstrasse 301, Postfach, 8036 Zürich,
3. Politische Gemeinde Schlieren,
handelnd durch den Rechtsdienst der Finanzverwaltung der Stadt Schlieren,
Freiestrasse 6, 8952 Schlieren.
Gegenstand
Pfändung,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs, vom 3. Juni 2022 (PS220011-O/U).
Erwägungen:
1. Das Betreibungsamt Meilen-Herrliberg-Erlenbach pfändete am 10. September 2021 in der Betreibung Nr. xxx das Fahrzeug der Beschwerdeführerin. Nachdem die Beschwerdeführerin per E-Mail geltend gemacht hatte, auf das Fahrzeug angewiesen zu sein, hielt das Betreibungsamt mit Schreiben vom 16. September 2021 an der Pfändung fest.
Am 4. Oktober 2021 (Poststempel) erhob die Beschwerdeführerin Beschwerde beim Bezirksgericht Meilen. Mit Urteil vom 29. Dezember 2021 wies das Bezirksgericht die Beschwerde ab.
Dagegen erhob die Beschwerdeführerin am 19. Januar 2022 (Poststempel) Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich. Mit Urteil vom 3. Juni 2022 wies das Obergericht die Beschwerde ab.
Dagegen erhob die Beschwerdeführerin mit einer auf den 27. Juni 2022 datierten und gleichentags der Schweizerischen Post übergebenen Eingabe Beschwerde an das Bundesgericht. Am 28. Juni 2022 (Postaufgabe) hat sie die Beschwerde ergänzt.
2. Gemäss Track & Trace-Auszug der Schweizerischen Post hat die Beschwerdeführerin den angefochtenen Entscheid am 14. Juni 2022 in Empfang genommen. Die zehntägige Beschwerdefrist ( Art. 100 Abs. 2 lit. a BGG ) begann demnach am 15. Juni 2022 zu laufen und lief am Freitag, 24. Juni 2022, ab. Die erst am 27. und 28. Juni 2022 der Post übergebenen Beschwerde-Eingaben sind verspätet ( Art. 48 Abs. 1 BGG ).
Die Beschwerde ist damit offensichtlich unzulässig. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ).
3. Es rechtfertigt sich ausnahmsweise, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs, mitgeteilt.
Lausanne, 8. Juli 2022
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Escher
Der Gerichtsschreiber: Zingg