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5A_497/2013 KI-generiert

Forced Medication Order Appeal Dismissed for Lack of Proper Argumentation

Geschäftsnummer 5A_497/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complaint was filed regarding the forced medication of an individual who was placed under care in a psychiatric center following a significant mental health crisis. The case was brought before the Federal Tribunal following a decision by a lower court that upheld the clinician's order for intramuscular injections to treat the individual’s psychological disorder, which was deemed necessary to prevent serious harm to themselves or others. The individual, asserting their right against the forced treatment, appealed the decision, but the Federal Tribunal found that the appeal did not sufficiently address the legal and constitutional claims required for consideration, leading to the dismissal of the complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 426 Abs. 1 ZGB, Art. 434 Abs. 1 ZGB, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Forced Medication Order Appeal Dismissed for Lack of Proper Argumentation: The case was brought before the Federal Tribunal following a decision by a lower court that upheld the clinician's order for intramuscular injections to treat the individual’s psychological disorder, which was deemed necessary to prevent serious harm to themselves or others. The individual, asserting their right against the forced treatment, appealed the decision, but the Federal Tribunal found that the appeal did not sufficiently address the legal and constitutional claims required for consideration, leading to the dismissal of the complaint.

Schlagwörter

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verfassungsrechtliche Rüge psychische Erkrankung Zwangsmedikation begründeter Entscheid Fernhaltemassnahme Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

Applied to declare that the simplified procedure is applicable in this decision.

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was dismissed because it lacked the required legal justification according to Art. 42 BGG.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_497/2013

Urteil vom 4. Juli 2013

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter von Werdt, Präsident,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Dr. med. Z.________, Chefarzt Psychiatrisches Zentrum A.________.

Gegenstand

Zwangsmedikation im Rahmen einer fürsorgerischen Unterbringung,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 24. Juni 2013 des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden.

Nach Einsicht

in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 24. Juni 2013 des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden, das eine Beschwerde der (am 11. März 2013 gestützt auf Art. 426 Abs. 1 ZGB im Psychiatrischen Zentrum A.________ untergebrachten) Beschwerdeführerin gegen ihre (am 12. Juni 2013 in Anwendung von Art. 434 Abs. 1 ZGB durch den Chefarzt der Klinik angeordnete) Behandlung mit T.________ (intramuskuläre Injektionen) abgewiesen und die Verfügung vom 12. Juni 2013 bestätigt hat,

in Erwägung,

dass das Obergericht (nach Anhörung der Beschwerdeführerin und auf Grund eines ärztlichen Gutachtens) erwog, die an einer ... leidende, im Zustand der psychischen Dekompensation in die Klinik eingewiesene Beschwerdeführerin bedürfe zur Behandlung der psychischen Störung der erwähnten, im Behandlungsplan vorgesehenen Injektionen mit T.________, ohne diese Behandlung würde eine ernsthafte Selbst- bzw. Drittgefährdung drohen, die Beschwerdeführerin sei hinsichtlich ihrer Behandlungsbedürftigkeit urteilsunfähig, eine Alternative zur angeordneten medikamentösen Behandlung bestehe keine, diese sei daher verhältnismässig, die Voraussetzungen der Zwangsmedikation nach Art. 434 Abs. 1 ZGB seien erfüllt,

dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind ( Art. 106 Abs. 2 BGG ),

dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht nicht auf die obergerichtlichen Erwägungen eingeht,

dass sie erst recht nicht anhand dieser Erwägungen nach den gesetzlichen Anforderungen aufzeigt, inwiefern der Entscheid des Obergerichts vom 24. Juni 2013 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,

dass somit auf die Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,

dass keine Gerichtskosten erhoben werden,

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, Dr. med. Z.________ und dem Obergericht Appenzell Ausserrhoden schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 4. Juli 2013

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: von Werdt

Der Gerichtsschreiber: Füllemann