Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_490/2011 KI-generiert

Debt enforcement attachment and realization challenge barred by failure to object within ten-day statutory deadline

Geschäftsnummer 5A_490/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (Bundesgericht) declined to hear the appellant's appeal and dismissed it, upholding the lower court's ruling; the appellant must pay court costs of CHF 300. The case concerned a challenge to a debt enforcement and bankruptcy supervisory decision regarding attachment and realization proceedings, where the appellant had contested the lower authorities' dismissal of her complaint. The Court held that the appeal lacked sufficient legal reasoning because the appellant failed to engage with the key considerations of the cantonal appellate court, which had correctly determined that the debt enforcement office could not review the substantive validity of the claimed debt, that new facts were inadmissible in the second-instance appeal, that the appellant did not demonstrate any untimely official act, that the attachment documents had become final due to the missed 10-day objection deadline under Article 17(2) of the Debt Enforcement and Bankruptcy Act (SchKG), and that the realization request was lawfully filed after the one-month minimum period under Article 116(1) SchKG. Consequently, the Court applied Article 108(1)(b) of the Federal Supreme Court Act (BGG), treating the appeal as inadmissible for lack of adequate grounds, and assigned the procedural costs to the appellant.

Legislator-Regeste

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Art. 17 Abs. 2 SchKG, Art. 116 Abs. 1 SchKG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Debt enforcement attachment and realization challenge barred by failure to object within ten-day statutory deadline: The case concerned a challenge to a debt enforcement and bankruptcy supervisory decision regarding attachment and realization proceedings, where the appellant had contested the lower authorities' dismissal of her complaint. The Court held that the appeal lacked sufficient legal reasoning because the appellant failed to engage with the key considerations of the cantonal appellate court, which had correctly determined that the debt enforcement office could not review the substantive validity of the claimed debt, that new facts were inadmissible in the second-instance appeal, that the appellant did not demonstrate any untimely official act, that the attachment documents had become final due to the missed 10-day objection deadline under Article 17(2) of the Debt Enforcement and Bankruptcy Act (SchKG), and that the realization request was lawfully filed after the one-month minimum period under Article 116(1) SchKG. Consequently, the Court applied Article 108(1)(b) of the Federal Supreme Court Act (BGG), treating the appeal as inadmissible for lack of adequate grounds, and assigned the procedural costs to the appellant.

Schlagwörter

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Betreibungsforderung Verfahrensmangel Vollstreckung Konkursverfahren Vorabentscheidungsverfahren Prozesshandlung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare the appeal inadmissible due to lack of sufficient reasoning.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Imposed court costs on the losing appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_490/2011

Urteil vom 21. Juli 2011

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Y.________ AG,

Beschwerdegegnerin,

Betreibungsamt Z.________.

Gegenstand

Pfändung, Verwertung,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 8. Juli 2011 des Obergerichts des Kantons Zürich (II. Zivilkammer als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs).

Nach Einsicht

in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 8. Juli 2011 des Obergerichts des Kantons Zürich, das (als obere SchK-Aufsichtsbehörde) eine Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen einen abweisenden Beschwerdeentscheid der unteren Aufsichtsbehörde (betreffend Pfändung und Verwertung) abgewiesen hat,

in Erwägung,

dass das Obergericht erwog, das Betreibungsamt dürfe die materielle Berechtigung der Betreibungsforderung nicht überprüfen, im zweitinstanzlichen Beschwerdeverfahren seien Noven nicht zulässig, die Beschwerdeführerin lege nicht dar, welche Amtshandlung nicht fristgemäss vorgenommen worden wäre, die beiden Pfändungsurkunden seien in Rechtskraft erwachsen, nachdem die Beschwerdeführerin diese nicht innert der 10-tägigen Frist des Art. 17 Abs. 2 SchKG angefochten habe, das Verwertungsbegehren sei schliesslich nach Ablauf der Mindestfrist von einem Monat ( Art. 116 Abs. 1 SchKG ) und damit gesetzeskonform gestellt worden,

dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),

dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind ( Art. 106 Abs. 2 BGG ), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sind ( BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E. 1.4 S. 287 f.),

dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht nicht in nachvollziehbarer Weise auf die entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen eingeht,

dass sie erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern das Urteil des Obergerichts vom 8. Juli 2011 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,

dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,

dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Betreibungsamt Z.________ und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 21. Juli 2011

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann