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5A_488/2024 KI-generiert

Psychiatric commitment (fürsorgerische Unterbringung) upheld despite alleged insufficient assessment; appeal inadmissible for lack of substantiated reasoning under Art. 42 para. 2 BGG.

Geschäftsnummer 5A_488/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (II Civil Law Division) dismissed the appellant's appeal for insufficient reasoning, with no court costs imposed, thereby leaving the lower court's decision in force. The dispute concerned a psychiatric commitment (fürsorgerische Unterbringung) of the appellant, who had been involuntarily hospitalized on July 2, 2024, following a medical referral and an assessment order by the child and adult protection authority (KESB); the canton’s higher court had rejected his challenge. The appellant claimed the doctors failed to investigate background facts and deliberately issued a false, superficial expert report, but the Court found this did not engage with the detailed reasoning of the challenged decision, which established the state of weakness, self-endangering behavior, necessity, and clinic suitability. The ruling is based on Art. 42 para. 2 BGG requiring a substantiated, issue-specific argument, and Art. 108 para. 1 lit. b BGG allowing dismissal in a simplified procedure for manifestly inadequate grounds; Art. 66 para. 1 BGG justified waiving court fees.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Psychiatric commitment (fürsorgerische Unterbringung) upheld despite alleged insufficient assessment; appeal inadmissible for lack of substantiated reasoning under Art. 42 para. 2 BGG: The dispute concerned a psychiatric commitment (fürsorgerische Unterbringung) of the appellant, who had been involuntarily hospitalized on July 2, 2024, following a medical referral and an assessment order by the child and adult protection authority (KESB); the canton’s higher court had rejected his challenge. The appellant claimed the doctors failed to investigate background facts and deliberately issued a false, superficial expert report, but the Court found this did not engage with the detailed reasoning of the challenged decision, which established the state of weakness, self-endangering behavior, necessity, and clinic suitability. The ruling is based on Art. 42 para. 2 BGG requiring a substantiated, issue-specific argument, and Art. 108 para. 1 lit. b BGG allowing dismissal in a simplified procedure for manifestly inadequate grounds; Art. 66 para. 1 BGG justified waiving court fees.

Schlagwörter

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Fürsorgerische Unterbringung psychiatrisches Gutachten Kindesunterbringung medizinische Gründe psychiatrische Unterbringung Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids fürsorgerische Unterbringung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Basis for declaring the appeal inadmissible in a simplified procedure due to manifestly insufficient reasoning.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Basis for waiving court costs under the circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_488/2024

Urteil vom 29. Juli 2024

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

1. B.________,

2. Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Emmental,

Dorfstrasse 21, 3550 Langnau im Emmental,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Fürsorgerische Unterbringung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, vom 10. Juli 2024 (KES 24 499).

Sachverhalt:

Der Beschwerdeführer war bereits vom 23. Januar 2024 bis am 24. März 2024 im Psychiatriezentrum C.________ hospitalisiert. Am 2. Juli wurde er dort von Dr. B.________, stellvertretender Chefarzt Psychiatrie des Regionalspitals Emmental, mit ärztlicher Einweisung im Psychiatriezentrum C.________ fürsorgerisch untergebracht. Gleichentags wies ihn die KESB Emmental dort zur Begutachtung ein.

Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 10. Juli 2024 ab.

Mit Eingabe vom 24. Juli 2024 wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht.

Erwägungen:

1. Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4).

2. Der Beschwerdeführer hält abstrakt fest, die Ärzte hätten die Hintergründe nicht abgeklärt und ihn im Gutachten absichtlich falsch und oberflächlich beurteilt, weshalb auch das Urteil falsch sei. Dies lässt keine sachgerichtete Auseinandersetzung mit den ausführlichen Erwägungen des angefochtenen Entscheides erkennen. In diesen wird der Schwächezustand sowie das selbstgefährdende Verhalten, die Erforderlichkeit der Unterbringung und die Eignung der Klinik unter Bezugnahme auf das erstellte Gutachten dargestellt. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz mit dem abweisenden angefochtenen Entscheid Recht verletzt hätte.

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4. Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, mitgeteilt.

Lausanne, 29. Juli 2024

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli