Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_486/2024 KI-generiert

Petitioner's Appeal on Custody and Contact Rights Dismissed for Lack of Exhaustion of Cantonal Remedies

Geschäftsnummer 5A_486/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a father who has approached the Swiss Federal Tribunal after a decision by the District Court of Winterthur concerning child maintenance and custody issues involving two children from different relationships. For one child, the district court decided to grant sole parental custody to the mother, maintain the establishment of a legal advisor, and regulate the father's visiting rights and child support obligations. The father is appealing this decision, seeking enforcement of his visiting rights and requesting the court to instruct electronic communication for court documents, along with requesting legal aid.

Legislator-Regeste

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Art. 139 ZPO, Art. 75 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Petitioner's Appeal on Custody and Contact Rights Dismissed for Lack of Exhaustion of Cantonal Remedies: For one child, the district court decided to grant sole parental custody to the mother, maintain the establishment of a legal advisor, and regulate the father's visiting rights and child support obligations. The father is appealing this decision, seeking enforcement of his visiting rights and requesting the court to instruct electronic communication for court documents, along with requesting legal aid.

Schlagwörter

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Kinderbelange unentgeltliche Rechtspflege Kindesunterhalt Erschöpfung des Instanzenzuges Sistierung des Besuchsrechts erworbener Anspruch formelle Verfahrenseinstellung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used to declare that the appeal would not be entertained due to the failure to exhaust the instance hierarchy (simplified procedure).

Art. 64 Abs. 1 BGG

Used to reject the request for free legal aid because the appeal had no prospect of success.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to pay the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_486/2024

Urteil vom 29. Juli 2024

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

1. B.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Linus Cantieni,

2. C.________,

vertreten durch Rechtsanwältin Céline Buchmüller,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Kinderbelange,

Beschwerde gegen das Urteil des Bezirksgerichts Winterthur vom 10. Juni 2024 (FK220022-K/U).

Sachverhalt:

Der Beschwerdeführer hat Verfahren betreffend Unterhalts- und andere Kindesbelange in Bezug auf zwei Kinder aus verschiedenen Beziehungen und gelangt in diesem Zusammenhang regelmässig bis vor Bundesgericht.

In Bezug auf das eine Kind (Beschwerdegegner Ziff. 1) konnte das Bezirksgericht Winterthur am 10. Juni 2024 sein ausführlich begründetes Endurteil fällen, in welchem es dieses unter der alleinigen elterlichen Sorge der Mutter beliess, die Beistandschaft beibehielt, die Kontaktrechte des Vaters und den Kindesunterhalt regelte.

Mit Beschwerde vom 25. Juli 2024 wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht und stellt die Anträge, das bestehende Besuchsrecht sei umzusetzen und das Bezirksgericht sei anzuweisen, ihm die Post nach Art. 139 ZPO elektronisch zuzustellen. Ferner verlangt er die unentgeltliche Rechtspflege.

Erwägungen:

1. Anfechtungsobjekt vor Bundesgericht können einzig Entscheide letzter kantonaler Instanzen bilden ( Art. 75 Abs. 1 BGG ). Auf die gegen das erstinstanzliche Urteil erhobene Beschwerde ist mangels Ausschöpfung des Instanzenzuges im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten.

2. Wie die vorstehenden Erwägungen zeigen, konnte der Beschwerde von Anfang an kein Erfolg beschieden sein, weshalb es an den materiellen Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege fehlt ( Art. 64 Abs. 1 BGG ) und das entsprechende Gesuch abzuweisen ist.

3. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bezirksgericht Winterthur und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, mitgeteilt.

Lausanne, 29. Juli 2024

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli