Petitioner's Appeal on Custody and Contact Rights Dismissed for Lack of Exhaustion of Cantonal Remedies
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a father who has approached the Swiss Federal Tribunal after a decision by the District Court of Winterthur concerning child maintenance and custody issues involving two children from different relationships. For one child, the district court decided to grant sole parental custody to the mother, maintain the establishment of a legal advisor, and regulate the father's visiting rights and child support obligations. The father is appealing this decision, seeking enforcement of his visiting rights and requesting the court to instruct electronic communication for court documents, along with requesting legal aid.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 139 ZPO, Art. 75 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Petitioner's Appeal on Custody and Contact Rights Dismissed for Lack of Exhaustion of Cantonal Remedies: For one child, the district court decided to grant sole parental custody to the mother, maintain the establishment of a legal advisor, and regulate the father's visiting rights and child support obligations. The father is appealing this decision, seeking enforcement of his visiting rights and requesting the court to instruct electronic communication for court documents, along with requesting legal aid.
Schlagwörter
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed to declare that the appeal would not be entertained due to the failure to exhaust the instance hierarchy (simplified procedure).
Used to reject the request for free legal aid because the appeal had no prospect of success.
Used to order the appellant to pay the court costs.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_486/2024
Urteil vom 29. Juli 2024
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
1. B.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Linus Cantieni,
2. C.________,
vertreten durch Rechtsanwältin Céline Buchmüller,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Kinderbelange,
Beschwerde gegen das Urteil des Bezirksgerichts Winterthur vom 10. Juni 2024 (FK220022-K/U).
Sachverhalt:
Der Beschwerdeführer hat Verfahren betreffend Unterhalts- und andere Kindesbelange in Bezug auf zwei Kinder aus verschiedenen Beziehungen und gelangt in diesem Zusammenhang regelmässig bis vor Bundesgericht.
In Bezug auf das eine Kind (Beschwerdegegner Ziff. 1) konnte das Bezirksgericht Winterthur am 10. Juni 2024 sein ausführlich begründetes Endurteil fällen, in welchem es dieses unter der alleinigen elterlichen Sorge der Mutter beliess, die Beistandschaft beibehielt, die Kontaktrechte des Vaters und den Kindesunterhalt regelte.
Mit Beschwerde vom 25. Juli 2024 wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht und stellt die Anträge, das bestehende Besuchsrecht sei umzusetzen und das Bezirksgericht sei anzuweisen, ihm die Post nach Art. 139 ZPO elektronisch zuzustellen. Ferner verlangt er die unentgeltliche Rechtspflege.
Erwägungen:
1. Anfechtungsobjekt vor Bundesgericht können einzig Entscheide letzter kantonaler Instanzen bilden ( Art. 75 Abs. 1 BGG ). Auf die gegen das erstinstanzliche Urteil erhobene Beschwerde ist mangels Ausschöpfung des Instanzenzuges im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten.
2. Wie die vorstehenden Erwägungen zeigen, konnte der Beschwerde von Anfang an kein Erfolg beschieden sein, weshalb es an den materiellen Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege fehlt ( Art. 64 Abs. 1 BGG ) und das entsprechende Gesuch abzuweisen ist.
3. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bezirksgericht Winterthur und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, mitgeteilt.
Lausanne, 29. Juli 2024
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli