Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_468/2018 KI-generiert

Debtor's Vexatious Appeal Against Debt Collection Supervision Rejection

Geschäftsnummer 5A_468/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who failed to pay health insurance premiums and had significant tax debts. In the course of a debt enforcement procedure, he filed multiple complaints with the supervisory authority for debt collection and bankruptcy in Solothurn, claiming the underlying debts were fabricated and alleging criminal activities by the debt enforcement office. His grievances included requests for compensation and criminal investigations. The supervisory authority dismissed his complaints, which prompted him to appeal to the Federal Tribunal, seeking to halt what he described as organized crime and the annulment of perceived wrongful decisions. However, his appeal was later deemed insufficiently substantiated and was not accepted.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b und c BGG, Art. 42 Abs. 7 BGG; Debtor's Vexatious Appeal Against Debt Collection Supervision Rejection: In the course of a debt enforcement procedure, he filed multiple complaints with the supervisory authority for debt collection and bankruptcy in Solothurn, claiming the underlying debts were fabricated and alleging criminal activities by the debt enforcement office. His grievances included requests for compensation and criminal investigations. The supervisory authority dismissed his complaints, which prompted him to appeal to the Federal Tribunal, seeking to halt what he described as organized crime and the annulment of perceived wrongful decisions. However, his appeal was later deemed insufficiently substantiated and was not accepted.

Schlagwörter

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Pfändung Inkasso Versicherungsaufsicht Aufsichtsbeschwerde Prämienbezug Strafanzeige Nichtigkeitsklage im Gemeinschaftsrecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b und c BGG

Used to justify the decision not to enter upon the appeal in the simplified procedure due to insufficient substantiation and vexatious nature.

Art. 42 Abs. 7 BGG

Cited in conjunction with Art. 108 BGG as a basis for the decision not to enter upon the appeal.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Basis for ordering the appellant to pay the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_468/2018

Urteil vom 6. Juni 2018

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Betreibungsamt Region Solothurn.

Gegenstand

Pfändung,

Beschwerde gegen das Urteil der Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Solothurn vom 16. Mai 2018 (SCBES.2017.92, SCBES.2017.20, SCBES.2017.73, SCBES.2017.77, SCBES.2017.93).

Sachverhalt:

A.________ bezahlt die Krankenkasse nicht und hat hohe Steuerausstände.

Im Rahmen des Pfändungsverfahrens erhob er bei der Aufsichtsbehörde in SchK-Sachen des Kantons Solothurn verschiedene Beschwerden, mit welchen er geltend machte, die Forderungen seien frei erfunden und das Betreibungsamt entwende ihm Geld; er forderte zahlreiche Entschädigungen und strafrechtliche Abklärungen. Mit Urteil vom 16. Mai 2018 trat die Aufsichtsbehörde darauf nicht ein.

Gegen dieses Urteil hat A.________ am 1. Juni 2018 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht mit den Begehren, das Bundesgericht werde um Unterbindung des organisierten Kriminals und um Annullierung falscher Urteile der Aufsichtsbehörde ersucht.

Erwägungen:

1. Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ), in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheides erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116).

2. Die Beschwerde enthält weder ein auf den konkret angefochtenen Entscheid bezogenes Rechtsbegehren noch eine sich mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides auseinandersetzende Begründung. Vielmehr beschränkt sich der Beschwerdeführer auf die losgelöst vom vorliegenden Verfahren aufgestellten Aussagen, das Betreibungsamt Region Solothurn habe ihm seit 2003 über Fr. 400'000.-- illegal entwendet bzw. kriminell gestohlen, wobei das Bundesgericht alle widerrechtlichen Handlungen vorsätzlich erlaube und unterstütze und bislang alle Tatsachen und Wahrheiten immer vorsätzlich falsch, korrupt und rassistisch beurteilt habe.

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet und im Übrigen als querulatorisch, weshalb im vereinfachten Verfahren mit Präsidialentscheid nicht auf sie einzutreten ist (Art. 42 Abs. 7 sowie Art. 108 Abs. 1 lit. b und c BGG ).

4. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Betreibungsamt Region Solothurn und der Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 6. Juni 2018

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Möckli