Appeal Moot Due to Release from Institutional Placement
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAppeal Moot Due to Release from Institutional Placement An individual challenged their emergency institutional placement (fürsorgerische Unterbringung), but the Cantonal Court dismissed the appeal as moot after the person was released from the psychiatric clinic by the treating physician. The Federal Court then declined to entertain the subsequent appeal because the appellant failed to address the Cantonal Court's reasoning regarding the mootness of the initial appeal; instead, the appellant criticized the treatment received during the stay, which was outside the scope of review and insufficient to establish a virtual legal interest in the matter.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG; Appeal Moot Due to Release from Institutional Placement: The Federal Court then declined to entertain the subsequent appeal because the appellant failed to address the Cantonal Court's reasoning regarding the mootness of the initial appeal; instead, the appellant criticized the treatment received during the stay, which was outside the scope of review and insufficient to establish a virtual legal interest in the matter.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to rule on the non-admittance of the appeal under the simplified procedure because the requirements for admissible appeal were not met.
Used to waive the charging of court costs given the specific circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_457/2025
Urteil vom 17. Juni 2025
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Bovey, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
*gegen*
B.________.
Gegenstand
Fürsorgerische Unterbringung,
Beschwerde gegen den Abschreibungsbeschluss des Obergerichts des Kantons Uri, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 10. Juni 2025 (OG V 25 8).
Sachverhalt:
Mit ärztlicher Einweisung vom 20. Mai 2025 brachte B.________ die Beschwerdeführerin in der Psychiatrischen Klinik C.________ fürsorgerisch unter. Hiergegen erhob diese am 26. Mai 2025 Beschwerde. Nachdem der fallführende Arzt der Klinik mitgeteilt hatte, dass die fürsorgerische Unterbringung aufgehoben worden und die Beschwerdeführerin aus der Klinik ausgetreten sei, schrieb das Obergericht des Kantons Uri die Beschwerde als gegenstandslos ab. Mit Eingabe vom 11. Juni 2025 wendet sich die Beschwerdeführerin an das Bundesgericht.
Erwägungen:
1.
Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (
Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert ( BGE 140 III 115
E. 2;
142 III 364
E. 2.4).
2.
Die Beschwerdeführerin setzt sich nicht mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides zur Gegenstandslosigkeit der Beschwerde auseinander, sondern kritisiert die Behandlung in der Klinik. Dies steht indes ausserhalb des vorliegend möglichen Anfechtungsgegenstandes. Sodann macht die Beschwerdeführerin auch kein virtuelles Interesse an einer Behandlung der Beschwerde, deren Gegenstand einzig die Überprüfung der Unterbringung sein konnte, geltend.
3.
Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach
Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG
nicht einzutreten.
4.
Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der einweisenden Ärztin und dem Obergericht des Kantons Uri, Verwaltungsrechtliche Abteilung, mitgeteilt.
Lausanne, 17. Juni 2025
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Bovey
Der Gerichtsschreiber: Möckli