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5A_456/2008 KI-generiert

Appeal Inadmissible Due to Non-Payment of Advance on Costs

Geschäftsnummer 5A_456/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involved two complainants challenging a decision made by the supervisory authority in debt collection and bankruptcy matters in the Canton of Bern. Their appeal to the Swiss Federal Tribunal was prompted by the supervisory authority's order for enforcement measures. However, the complainants failed to pay a required court fee of 500 CHF within the stipulated deadline following a prior notification, which led the tribunal to declare that it would not proceed with the appeal. Consequently, the complainants were ordered to bear the court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 48 Abs. 4 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Inadmissible Due to Non-Payment of Advance on Costs: Their appeal to the Swiss Federal Tribunal was prompted by the supervisory authority's order for enforcement measures. However, the complainants failed to pay a required court fee of 500 CHF within the stipulated deadline following a prior notification, which led the tribunal to declare that it would not proceed with the appeal. Consequently, the complainants were ordered to bear the court costs.

Schlagwörter

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Kostenvorschuss Vorschuss Leistung des Kostenvorschusses prozessleitende Verfügungen verspätete Gebührenzahlung Zahlung der Leistungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used as the basis for refusing to enter into the appeal proceedings due to non-payment of the cost deposit.

Art. 62 Abs. 3 BGG

Used to uphold the non-entry into the merits because the required cost deposit was not paid after a final reminder.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to pay the court costs because the appeal was not admitted.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_456/2008/don

Urteil vom 18. September 2008

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Raselli, Präsident,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführerin,

,

X.________

Beschwerdeführerin,

gegen

1.A.________,

2.B.________ AG,

3.C.________ AG,

4.E.________,

5.F.________ Bank,

6.G.________ Inkasso AG,

7.H.________ GmbH,

8.Steuerverwaltung der Stadt Bern,

9.I.________,

10.Betreibungs- und Konkursamt Bern-Mittelland,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Anordung von Verwertungsmassnahmen,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 19. Juni 2008 des Obergerichts des Kantons Bern (Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen).

Nach Einsicht

in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 19. Juni 2008 des Obergerichts des Kantons Bern (Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen),

in Erwägung,

dass die Beschwerdeführerin mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 20. August 2008 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihr mit Verfügung vom 10. Juli 2008 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 500.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 27. August 2008 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten ( Art. 48 Abs. 4 BGG ) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,

dass die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihr obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 18. September 2008

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann