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5A_452/2024 KI-generiert

Revision request against prohibitory and contact order: non-entry for insufficient appeal grounds due to lack of substantive engagement with lower court's reasoning.

Geschäftsnummer 5A_452/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (Bundesgericht) dismissed the appellant's appeal (no. 5A_452/2024) for failing to meet the minimum pleading requirements, thereby leaving the lower court's decision in force. The appellant had challenged the Cantonal Court of Valais's non-entry decision of 25 June 2024, which in turn had refused to hear her appeal against a district court ruling that rejected her revision request in a case involving a prohibitory and contact order against the respondent. The Federal Court held that the appellant's voluminous submission, containing broad accusations and citations of constitutional articles without engaging with the specific reasoning of the cantonal court's decision to decline entry, failed to satisfy the substantive justification requirements under Art. 42(2) BGG. Consequently, the court did not enter into the merits and imposed court costs of CHF 1,000 on the appellant.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 42 BGG; Revision request against prohibitory and contact order: non-entry for insufficient appeal grounds due to lack of substantive engagement with lower court's reasoning: 5A_452/2024) for failing to meet the minimum pleading requirements, thereby leaving the lower court's decision in force. The appellant had challenged the Cantonal Court of Valais's non-entry decision of 25 June 2024, which in turn had refused to hear her appeal against a district court ruling that rejected her revision request in a case involving a prohibitory and contact order against the respondent. The Federal Court held that the appellant's voluminous submission, containing broad accusations and citations of constitutional articles without engaging with the specific reasoning of the cantonal court's decision to decline entry, failed to satisfy the substantive justification requirements under Art. 42(2) BGG. Consequently, the court did not enter into the merits and imposed court costs of CHF 1,000 on the appellant.

Schlagwörter

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Revision Verfassungsänderung Prozessrecht Revision eines Entscheids Einrede der Verfassungswidrigkeit Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Abänderung des Besuchsrechts

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 42 BGG

Used to declare the appeal inadmissible because the appellant failed to provide a sufficiently substantiated complaint against the lower court's non-entry decision.

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to decide the case in a simplified procedure due to the clearly insufficiently substantiated appeal.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose the court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_452/2024

Urteil vom 12. Juli 2024

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

B.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Fabian Williner,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Revision,

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts des Kantons Wallis, I. Zivilrechtliche Abteilung, vom 25. Juni 2024 (C3 24 73).

Sachverhalt:

Im Kontext mit einem gegen die Beschwerdeführerin ausgesprochenen gerichtlichen Annäherungs- und Kontaktverbot gegenüber dem Beschwerdegegner wies das Bezirksgericht Visp am 16. Mai 2024 ein weiteres Revisionsgesuch ab (vgl. zu einem früheren Revisionsgesuch das Urteil 5A_270/2023 vom 12. April 2023).

Auf die hiergegen erhobene Beschwerde trat das Kantonsgericht Wallis mangels hinreichender Beschwerdebegründung mit Entscheid vom 25. Juni 2024 nicht ein.

Mit Beschwerde vom 7. Juli 2024 wendet sich die Beschwerdeführerin an das Bundesgericht und verlangt einen Leitentscheid zur Angelegenheit.

Erwägungen:

1. Die Vorinstanz ist auf das Rechtsmittel der Beschwerdeführerin nicht eingetreten. Anfechtungsgegenstand ist deshalb grundsätzlich nur die Frage, ob sie zu Recht einen Nichteintretensentscheid gefällt hat ( BGE 135 II 38 E. 1.2; 139 II 233 E. 3.2). Diesbezüglich hat die Beschwerde ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ), in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4).

2. Die Beschwerdeführerin äussert sich weitschweifig zur Definition von Stalking und schildert, wie inzwischen unendlich viele Leute in die Angelegenheit involviert seien, wie ihr Leben ruiniert sei, wie sie dem Beschwerdegegner andauernd schreibe, wie dieser die Realität nicht sehen wolle und eine Gefahr wittere, wo keine bestehe, wie sie aus reiner Fürsorgepflicht handle, wie sie Frieden wolle etc.; ausserdem zitiert sie in allgemeiner Form diverse Artikel der Bundesverfassung. Damit ist nicht ansatzweise dargetan, inwiefern das Kantonsgericht mit seinen Nichteintretenserwägungen gegen Recht verstossen haben soll.

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht des Kantons Wallis, I. Zivilrechtliche Abteilung, mitgeteilt.

Lausanne, 12. Juli 2024

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli