Husband's Appeal on Spousal Maintenance Dismissed for Insufficient Argumentation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, a complaint was submitted to the Swiss Federal Tribunal regarding a divorce ruling by the Cantonal Court of Schwyz. The initial ruling mandated financial support payments from the complainant to the respondent, specifying amounts of CHF 250 monthly until May 2012 and CHF 800 starting June 2012. The complainant's appeal to the Cantonal Court was directed solely at the spousal support issue and did not address the division of property. The Cantonal Court upheld the first-instance decision, noting both parties' entitlement to maintain their pre-divorce standard of living, considering the complainant's income and financial needs. The Federal Tribunal ultimately found the appeal insufficiently substantiated and chose not to proceed with it.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 LTF, Art. 72 ff. BGG; Husband's Appeal on Spousal Maintenance Dismissed for Insufficient Argumentation: The initial ruling mandated financial support payments from the complainant to the respondent, specifying amounts of CHF 250 monthly until May 2012 and CHF 800 starting June 2012. The complainant's appeal to the Cantonal Court was directed solely at the spousal support issue and did not address the division of property. The Cantonal Court upheld the first-instance decision, noting both parties' entitlement to maintain their pre-divorce standard of living, considering the complainant's income and financial needs. The Federal Tribunal ultimately found the appeal insufficiently substantiated and chose not to proceed with it.
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KI-generiertCited as the procedural basis for applying the simplified procedure.
The appeal was dismissed because it lacked the necessary substantiation according to the requirements set out in this article.
While the decision states that no court costs are to be levied (which usually stems from Art. 66 BGG, specifically concerning cost allocation or exemption), the dispositive text explicitly mentions no costs are to be levied, but does not cite Art. 66 al. 1 LTF for that specific order. However, point 2 states 'Es werden keine Gerichtskosten erhoben' (No court costs are levied). Since no explicit cost article is cited in the dispositive orders (only the substantive/procedural non-admission and the fee waiver which is usually linked to Article 66 or 64), adherence to the strict rule requires checking the dispositive again. Point 2 orders no costs 'erhoben'. Since the text explicitly states 'keine Gerichtskosten zu erheben sind' in the consideration, and the dispositive states 'Es werden keine Gerichtskosten erhoben', but no explicit cost article is cited in the numbered points, I rely only on explicitly cited articles in points 1, 2, 3. No cost article is explicitly cited in the dispositive.
Cited in the preamble to define the type of appeal being addressed, but not used in the operative part (dispositive).
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_446/2013
Urteil vom 17. Juni 2013
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
X.________ ,
Beschwerdeführer,
gegen
Y.________ ,
vertrten durch Rechtsanwältin Susanne Crameri,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Ehescheidung,
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 26. Mai 2013 des Kantonsgerichts Schwyz (1. Zivilkammer).
Nach Einsicht
in die (vom Kantonsgericht Schwyz zuständigkeitshalber dem Bundesgericht übermittelte und von diesem als Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG entgegengenommene) Eingabe gegen das Urteil vom 26. Mai 2013 des Kantonsgerichts, das eine Berufung des (91-jährigen) Beschwerdeführers gegen ein erstinstanzliches Scheidungsurteil (u.a. Verpflichtung des Beschwerdeführers zur Zahlung von Unterhaltsbeiträgen an die 65-jährige Beschwerdegegnerin von monatlich Fr. 250.-- bis Ende Mai 2012 und von monatlich Fr. 800.-- ab 1. Juni 2012) abgewiesen hat, soweit es darauf eingetreten ist, und den erstinstanzlichen Entscheid bestätigt hat,
in Erwägung,
dass das Kantonsgericht erwog, die Berufung richte sich ausschliesslich gegen den Ehegattenunterhalt, die güterrechtliche Auseinandersetzung sei nicht Gegenstand des Berufungsverfahrens, die Ehe der Parteien habe 18 Jahre (davon 14 Jahre im gemeinsamen Haushalt) gedauert und sei lebensprägend gewesen, die Beschwerdegegnerin habe sich ausschliesslich um den Haushalt gekümmert, beide Parteien hätten Anspruch auf Fortführung des zuletzt gelebten ehelichen Lebensstandards, in Anbetracht der Einnahmen des Beschwerdeführers (anrechenbares Monatseinkommen ab 1. Juni 2012 von Fr. 4'708.--) und dessen Notbedarf (maximal Fr. 3'164.45) könne der Beschwerdeführer ohne Weiteres die vom erstinstanzlichen Richter zugesprochenen Unterhaltsbeiträge bezahlen,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind ( Art. 106 Abs. 2 BGG ), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sind ( BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E. 1.4 S. 287 f.),
dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht in nachvollziehbarer Weise auf die entscheidenden kantonsgerichtlichen Erwägungen eingeht,
dass er erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Entscheid des Kantonsgerichts vom 26. Mai 2013 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass keine Gerichtskosten zu erheben sind,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Schwyz schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 17. Juni 2013
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: Füllemann