Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_432/2008 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal Due to Unpaid Cost Advance

Geschäftsnummer 5A_432/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves complaints filed by two individuals regarding a decision from the supervisory authority over the debt collection and bankruptcy office. The complainants had previously made a request for a reconsideration of a decision related to a cost advance that was not paid in time. They were mandated to pay a specified advance for court costs, which they failed to do by the required deadline. As a result, the court decided not to proceed with the case and rejected the request for reconsideration, citing the lack of merit in the complainants' arguments and their failure to meet procedural obligations.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 48 Abs. 4 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Due to Unpaid Cost Advance: The complainants had previously made a request for a reconsideration of a decision related to a cost advance that was not paid in time. They were mandated to pay a specified advance for court costs, which they failed to do by the required deadline. As a result, the court decided not to proceed with the case and rejected the request for reconsideration, citing the lack of merit in the complainants' arguments and their failure to meet procedural obligations.

Schlagwörter

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nicht geleisteter Kostenvorschuss Betreibungsforderung Kosten der unentgeltlichen Rechtspflege Vollstreckungsentscheid Zahlungsfrist neues rechtliches Vorbringen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was not entertained based on this procedural provision due to non-payment of the cost deposit.

Art. 48 Abs. 4 BGG

Cited in the reasoning regarding the required proof of payment for the cost deposit.

Art. 62 Abs. 3 BGG

Cited as the basis for the instruction to pay the cost deposit under threat of non-admittance.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_432/2008/don

Urteil vom 28. August 2008

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Raselli, Präsident,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

,

X.________

Beschwerdeführer,

gegen

1.Schweizerische Eidgenossenschaft,

2.Kanton Basel-Stadt,

beide vertreten durch die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt,

3.Betreibungsamt Basel-Stadt,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Pfändungsvollzug,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil vom 29. Mai 2008 der Aufsichtsbehörde über das Betreibungs- und Konkursamt Basel-Stadt.

Nach Einsicht

in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil vom 29. Mai 2008 der basel-städtischen Aufsichtsbehörde über das Betreibungs- und Konkursamt,

in Erwägung,

dass der Beschwerdeführer mit (sein Gesuch um Wiedererwägung der abweisenden Armenrechtsverfügung vom 2. Juli 2008 abweisender) Verfügung vom 16. Juli 2008 samt Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit der Verfügung vom 2. Juli 2008 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 700.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist bis zum 18. August 2008 dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten ( Art. 48 Abs. 4 BGG ) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,

dass der Beschwerdeführer ein zweites Wiedererwägungsgesuch betreffend die Verfügung vom 2. Juli 2008 eingereicht hat, das jedoch abzuweisen ist, weil der Beschwerdeführer nichts vorbringt, was die Richtigkeit dieser Verfügung, auf die verwiesen werden kann, in Frage zu stellen vermöchte,

dass somit festzustellen bleibt, dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, jedoch (in Anbetracht der Behauptung des Beschwerdeführers, wonach er "keinerlei Antrag an das Bundesgericht eingereicht" habe) auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Das Wiedererwägungsgesuch wird abgewiesen.

2. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und der Aufsichtsbehörde über das Betreibungs -und Konkursamt Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 28. August 2008

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann