Mother's Appeal Dismissed Due to Non-Approval by Legal Representative
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertMother's Appeal Dismissed Due to Non-Approval by Legal Representative A court had imposed contact and exclusion orders concerning a mother and her twelve-year-old son, and in the subsequent appeal proceedings, the higher cantonal court found that, because the mother had been assigned a necessary legal representative (due to the procedural validity requirement), her personally filed appeal required the representative's approval. The cantonal court ultimately dismissed the appeal proceedings, considering the appeal to be non-existent under Art. 132 para. 1 ZPO because the mandatory legal representative, who was also denied release from his function, did not approve the appeal. The Federal Supreme Court rejected the mother's appeal because it contained only the general statement that her rights were violated and a desire for minimal contact with her child, failing to address the specific legal reasoning of the cantonal decision—the rejection of the appeal as non-existent due to the lack of approval by the necessary representative—thus not satisfying the required substantiation under Art. 42 BGG.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 69 ZPO, Art. 132 Abs. 1 ZPO, Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Mother's Appeal Dismissed Due to Non-Approval by Legal Representative: The cantonal court ultimately dismissed the appeal proceedings, considering the appeal to be non-existent under Art. 132 para. 1 ZPO because the mandatory legal representative, who was also denied release from his function, did not approve the appeal. The Federal Supreme Court rejected the mother's appeal because it contained only the general statement that her rights were violated and a desire for minimal contact with her child, failing to address the specific legal reasoning of the cantonal decision—the rejection of the appeal as non-existent due to the lack of approval by the necessary representative—thus not satisfying the required substantiation under Art. 42 BGG.
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KI-generiertThe appeal was not entered upon because it was obviously insufficiently reasoned, leading to a decision by the President in simplified procedure.
The court decided not to levy judicial costs given the specific circumstances.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_412/2024
Urteil vom 3. Juli 2024
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
*gegen*
B.________,
vertreten durch Rechtsanwältin Marina Weibel,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Kontakt- und Rayonverbot,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 11. Juni 2024 (NP240016-O/U).
Sachverhalt:
Mit Urteil vom 28. November 2023 auferlegte das Bezirksgericht Andelfingen der Beschwerdeführerin ein Kontakt- und ein Rayonverbot betreffend ihren zwölfjährigen Sohn.
Im diesbezüglichen Berufungsverfahren stellte das Obergericht des Kantons Zürich fest, dass ihr ein notwendiger Vertreter im Sinn von
Art. 69 ZPO
beigegeben worden sei und sie nicht mehr selbst prozessual gültig handeln könne. In der Folge fragte das Obergericht den Vertreter an, ob er die Berufungserhebung durch die Beschwerdeführerin genehmige. Mit Eingabe vom 3. Juni 2024 bat dieser um Entlassung aus dem Amt, ohne sich in der Sache zu äussern.
Mit Beschluss vom 11. Juni 2024 wies das Obergericht das Entlassungsgesuch des Rechtsvertreters ab und schrieb das Berufungsverfahren ab, weil mangels Genehmigung die von der Beschwerdeführerin persönlich eingereichte Berufung gemäss
Art. 132 Abs. 1 ZPO
als nicht erfolgt zu gelten habe.
Mit Eingabe vom 26. Juni 2024 wendet sich die Beschwerdeführerin an das Bundesgericht. Ferner reicht sie ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ein.
Erwägungen:
1. Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten (
Art. 42 Abs. 1 BGG
), in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (
Art. 42 Abs. 2 BGG
), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert (
BGE 140 III 115
E. 2;
142 III 364
E. 2.4).
2. Die Beschwerdeführerin hält einzig fest, dass ihre Rechte von zwei Instanzen verletzt worden seien und sie einen minimalen Kontakt mit ihrem Kind wolle. Inhalt des angefochtenen Beschlusses ist indes die Rückweisung der Berufung als nicht erfolgt und die daraus resultierende Verfahrensabschreibung. Hierzu äusserst sich die Beschwerdeführerin nicht und sie zeigt insbesondere nicht auf, worin diesbezüglich die Rechtsverletzung liegen soll.
3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
).
4. Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (
Art. 66 Abs. 1 BGG
). Damit ist das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben. Damit ist das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, C.________ und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 3. Juli 2024
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli