Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_408/2024 KI-generiert

Appeal Dismissed for Failure to Pay Cost Advance in Custody Dispute

Geschäftsnummer 5A_408/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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Appeal Dismissed for Failure to Pay Cost Advance in Custody Dispute The Federal Supreme Court declined to enter into the appeal concerning a marital protection decision, which had modified the custody arrangement (placing both children under the father's sole custody and care), regulated the mother's visitation rights, continued an assistance mandate, and determined spousal support. The court's decision not to hear the appeal was based on the fact that the appellant failed to pay the required cost advance deposit, as the notification and seven-day deadline extension were uncollected and returned by the post, rendering the appeal inadmissible under Article 62(3) BGG and Article 108(1)(a) BGG. Furthermore, the court noted that even upon substantive consideration, the appeal would have been inadmissible under Article 108(1)(b) BGG because it merely presented an appellatory rendition of the facts from the appellant's perspective, failing to meet the substantiation requirements for challenging the cantonal court's findings of fact as arbitrary.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 97 Abs. 1 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Failure to Pay Cost Advance in Custody Dispute: The court's decision not to hear the appeal was based on the fact that the appellant failed to pay the required cost advance deposit, as the notification and seven-day deadline extension were uncollected and returned by the post, rendering the appeal inadmissible under Article 62(3) BGG and Article 108(1)(a) BGG. Furthermore, the court noted that even upon substantive consideration, the appeal would have been inadmissible under Article 108(1)(b) BGG because it merely presented an appellatory rendition of the facts from the appellant's perspective, failing to meet the substantiation requirements for challenging the cantonal court's findings of fact as arbitrary.

Schlagwörter

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Eheschutz Kostenvorschuss Unterlassung der Nothilfe Eröffnung des Entscheids Kindesunterhalt Recht zur Hinterlegung nachträglicher Rechtsvorschlag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was dismissed because the required advance for court costs was not paid.

Art. 62 Abs. 3 BGG

Cited as the basis for the dismissal due to non-payment of the cost advance established under Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to decide that no court costs shall be levied in this judgment.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_408/2024

Urteil vom 2. September 2024

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

*gegen*

B.________,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Eheschutz,

Beschwerde gegen den Beschluss des Kantonsgerichts Schwyz, 2. Zivilkammer, vom 22. Mai 2024

(ZK2 2023 7 und 10).

Nach Einsicht

in den Eheschutzentscheid des Bezirksgerichts Höfe vom 6. Februar 2023, mit welchem die beiden Kinder der Parteien unter die alleinige elterliche Sorge und Obhut des Ehemannes gestellt wurden, unter Regelung des Besuchsrechts der Ehefrau und Fortführung der bestehenden Beistandschaft mit neuer Bezeichnung des Aufgabenkreises der Beiständin, und mit welchem der an die Ehefrau geschuldete eheliche Unterhalt festgelegt wurde,

in den Berufungsentscheid des Kantonsgerichts Schwyz vom 22. Mai 2024, mit welchem die Obhutsregelung und der eheliche Unterhalt geringfügig modifiziert wurden,

in die hiergegen erhobene Beschwerde der Ehefrau vom 24. Juni 2024, in Erwägung,

dass die Kostenvorschussverfügung vom 2. Juni 2024 und die Nachfristansetzung vom 19. Juni 2024 (je mit Gerichtsurkunde) von der Beschwerdeführerin nicht abgeholt und jeweils nach Ablauf der siebentägigen Abholungsfrist von der Post retourniert wurden,

dass in der Folge der Kostenvorschuss nie geleistet wurde, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, dass auf die Beschwerde ohnehin auch von der Sache im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

nicht einzutreten gewesen wäre, weil sich die Beschwerde auf appellatorische Sachverhaltsausführungen aus eigener Sicht beschränkt, was den Begründungsanforderungen an Willkürrügen gegen die für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlichen kantonalen Sachverhaltsfeststellungen nicht genügt (vgl. Art. 105 Abs. 1 und Art. 97 Abs. 1 i.V.m.

Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 134 II 244

E. 2.2;

142 III 364

E. 2.4),

dass es sich angesichts der Umstände rechtfertigt, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

erkennt der Präsident:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Schwyz, 2. Zivilkammer, mitgeteilt.

Lausanne, 2. September 2024

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli