Involuntary placement judicial review request time-barred for exceeding 10-day deadline
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Supreme Court (II. Civil Division) dismissed the appellant's appeal for lack of sufficient grounds (no procedural costs imposed). The appellant had challenged an Obergericht Appenzell Ausserrhoden decision that declined to enter into her request for judicial review of a civil law involuntary placement. The lower court had deemed the request time-barred because the 10-day deadline (per the applicable civil code provision) ended on 23 April 2012, yet the request was only mailed on 18 May 2012. The Supreme Court held that the appellant's appeal contained no reasoned argument addressing the lower court's timeliness rationale and failed to demonstrate any legal or constitutional violation as required by the Federal Supreme Court Act. The appellate decision remains in force.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 397a Abs. 1 ZGB, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Involuntary placement judicial review request time-barred for exceeding 10-day deadline: Civil Division) dismissed the appellant's appeal for lack of sufficient grounds (no procedural costs imposed). The appellant had challenged an Obergericht Appenzell Ausserrhoden decision that declined to enter into her request for judicial review of a civil law involuntary placement. The lower court had deemed the request time-barred because the 10-day deadline (per the applicable civil code provision) ended on 23 April 2012, yet the request was only mailed on 18 May 2012. The Supreme Court held that the appellant's appeal contained no reasoned argument addressing the lower court's timeliness rationale and failed to demonstrate any legal or constitutional violation as required by the Federal Supreme Court Act. The appellate decision remains in force.
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KI-generiertUsed to declare the appeal inadmissible due to insufficient grounds.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_406/2012
Urteil vom 30. Mai 2012
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Soziale Dienste A.________.
Gegenstand
Fürsorgerische Freiheitsentziehung,
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 22. Mai 2012 des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden.
Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 22. Mai 2012 des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden, das auf ein Gesuch der Beschwerdeführerin um gerichtliche Beurteilung einer fürsorgerischen Freiheitsentziehung ( Art. 397a Abs. 1 ZGB ) nicht eingetreten ist,
in Erwägung,
dass das Obergericht erwog, die Beschwerdeführerin habe den erstinstanzlichen Beschluss am 12. April 2012 in Empfang genommen, die 10-tägige Frist zur Einreichung eines Gesuchs um gerichtliche Beurteilung der fürsorgerischen Freiheitsentziehung habe daher am 13. April 2012 zu laufen begonnen und am 23. April 2012 (Montag) geendet, das erst am 18. Mai 2012 der Post übergebene Gesuch der Beschwerdeführerin erweise sich somit als verspätet, weshalb darauf nicht einzutreten sei,
dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind ( Art. 106 Abs. 2 BGG ),
dass sich die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht nicht mit den entscheidenden Erwägungen des Obergerichts auseinandersetzt,
dass sie erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Entscheid des Obergerichts vom 22. Mai 2012 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass keine Gerichtskosten erhoben werden,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Obergericht Appenzell Ausserrhoden und den Sozialen Diensten A.________ schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 30. Mai 2012
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Hohl
Der Gerichtsschreiber: Füllemann