Father v. Mother: Untimely Appeal Regarding Visitation Rights
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a dispute regarding visitation rights, where one party filed an appeal against a decision made by the Court of Appeals of Aargau. The appeal was submitted to the Federal Tribunal after the deadline stipulated by law had passed. Consequently, the Federal Tribunal ruled that it would not consider the late appeal, leading to the imposition of court costs on the appealing party. The opposing party, who chose not to participate in the federal proceedings, was not awarded any legal costs compensation.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Father v. Mother: Untimely Appeal Regarding Visitation Rights: The appeal was submitted to the Federal Tribunal after the deadline stipulated by law had passed. Consequently, the Federal Tribunal ruled that it would not consider the late appeal, leading to the imposition of court costs on the appealing party. The opposing party, who chose not to participate in the federal proceedings, was not awarded any legal costs compensation.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed to rule that the late appeal cannot be entertained.
Used to order the appellant to pay the judicial costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_399/2009
Urteil vom 29. Juni 2009
II. zivilrechtlichen Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Y.________,
Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Rechtsanwältin Jeanne DuBois.
Gegenstand
Besuchsrecht,
Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 29. April 2009 des Obergerichts des Kantons Aargau (Kammer für Vormundschaftswesen als zweitinstanzliche vormundschaftliche Aufsichts-
behörde).
Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 29. April 2009 des Obergerichts des Kantons Aargau,
in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG dem Bundesgericht am 5. Juni 2009 (Freitag) und damit nach Ablauf (4. Juni 2009) der Beschwerdefrist von 30 Tagen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ) seit der (sowohl gemäss abgestempelter Empfangsbestätigung wie auch gemäss Track & Trace-Auszug) am 5. Mai 2009 an der Adresse des Beschwerdeführers erfolgten Eröffnung des Entscheids des Obergerichts eingereicht hat,
dass auf die verspätete und damit offensichtlich unzulässige Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
dass der Beschwerdegegnerin, die sich einer Teilnahme am bundesgerichtlichen Verfahren enthalten hat, keine Parteientschädigung zugesprochen, jedoch ein Exemplar des bundesgerichtlichen Entscheids zugestellt wird,
dass die Abteilungspräsidentin den im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG ergehenden Entscheid fällt,
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Der Beschwerdegegnerin wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 29. Juni 2009
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:
Hohl Füllemann