Appeal Regarding Child Return Inadmissible Due to Late Filing
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal regarding child custody, specifically focusing on the return of a child. The appellant filed a complaint against a prior decision made by a cantonal court, which was handed down in early May 2010. The appeal was submitted after the deadline, as the complaint was posted on May 21, 2010, exceeding the 10-day response window that began after the decision was officially received on May 10, 2010. Consequently, the court ruled that the appeal would not be processed due to its lateness and also addressed a request for legal aid, suggesting that it was unlikely to succeed given the circumstances surrounding the case.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 2 lit. c BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 26 HK, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Appeal Regarding Child Return Inadmissible Due to Late Filing: The appellant filed a complaint against a prior decision made by a cantonal court, which was handed down in early May 2010. The appeal was submitted after the deadline, as the complaint was posted on May 21, 2010, exceeding the 10-day response window that began after the decision was officially received on May 10, 2010. Consequently, the court ruled that the appeal would not be processed due to its lateness and also addressed a request for legal aid, suggesting that it was unlikely to succeed given the circumstances surrounding the case.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertBasis for the decision not to enter upon the appeal due to its tardiness.
Basis for rejecting the request for legal aid due to the hopelessness of the appeal.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_391/2010
Urteil vom 31. Mai 2010
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Yetkin Geçer,
Beschwerdeführer,
gegen
Y.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Alp Göçmen,
Beschwerdegegnerin,
Z.________,
vertreten durch Frau Dr. iur. Regula Gerber Jenni,
Verfahrensbeteiligter.
Gegenstand
Kindesrückführung,
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 5. Mai 2010 des Obergerichts des Kantons Bern (Appellationshof, 2. Zivilkammer).
Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 5. Mai 2010 des Obergerichts des Kantons Bern,
in die (auf bundesgerichtliche Aufforderung hin) nachträglich eingereichte Eingabe vom 29. Mai 2010 des Beschwerdeführers, der dem Bundesgericht (unter Beilage von Urkunden) mitteilt, dass ihm der kantonale Entscheid am 10. Mai 2010 zugestellt worden sei und dass er die Beschwerde am 21. Mai 2010 bei der Post aufgegeben habe,
in Erwägung,
dass die Beschwerdefrist 10 Tage beträgt ( Art. 100 Abs. 2 lit. c BGG ),
dass diese Frist am Tag nach der (am 10. Mai 2010 erfolgten) Zustellung des kantonalen Entscheids, d.h. am 11. Mai 2010 zu laufen begann ( Art. 44 Abs. 1 BGG ) und am Donnerstag, den 20. Mai 2010 ablief, weshalb die erst am 21. Mai 2010 bei der Post aufgegebene Beschwerde verspätet ist,
dass somit auf die Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass dem Beschwerdeführer keine Gerichtskosten auferlegt werden (Art. 26 HKÜ, SR 0.211.230.02),
dass das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege, soweit nicht gegenstandslos, in Anbetracht der Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 BGG ),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,
dass das Massnahmegesuch des Beschwerdeführers nach Art. 104 BGG bereits mit Verfügung vom 26. Mai 2010 abgewiesen worden ist,
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird, soweit nicht gegenstandslos, abgewiesen.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verfahrensbeteiligten und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 31. Mai 2010
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:
Hohl Füllemann