Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_382/2022 KI-generiert

Pastoral Assistant's Personality Rights Claim Rejected Against Diocese

Geschäftsnummer 5A_382/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute between an individual, A.________, and the leadership of the Diocese of St. Gallen and the Catholic Confession of the Canton of St. Gallen, following A.________'s dismissal as a pastoral assistant and the revocation of his ecclesiastical mission in 2014. This led to numerous civil and criminal proceedings, including about 25 cases at the Federal Tribunal level. The current matter is a repeated lawsuit filed by A.________ alleging personal rights violations, which was dismissed by the District Court of St. Gallen on January 17, 2022, and subsequently, the appeal was rejected by the Cantonal Court of St. Gallen on April 4, 2022. A.________ has appealed to the Swiss Federal Tribunal, seeking free legal aid alongside challenging the lower court's decisions.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Pastoral Assistant's Personality Rights Claim Rejected Against Diocese: Gallen and the Catholic Confession of the Canton of St. Gallen, following A.________'s dismissal as a pastoral assistant and the revocation of his ecclesiastical mission in 2014. This led to numerous civil and criminal proceedings, including about 25 cases at the Federal Tribunal level. The current matter is a repeated lawsuit filed by A.________ alleging personal rights violations, which was dismissed by the District Court of St. Gallen on January 17, 2022, and subsequently, the appeal was rejected by the Cantonal Court of St. Gallen on April 4, 2022. A.________ has appealed to the Swiss Federal Tribunal, seeking free legal aid alongside challenging the lower court's decisions.

Schlagwörter

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Persönlichkeitsverletzung Beschwerdelegitimation Persönlichkeit Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege administrative Entlassung Kirchenasyl Gesuch an eine Behörde

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to rule that the appeal cannot be heard because it was obviously insufficiently reasoned, resulting in a decision not to enter into the merits via simplified procedure.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Used to reject the request for free legal aid because the appeal lacked prospects of success from the outset.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to pay the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_382/2022

Urteil vom 31. Mai 2022

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

1. Bischöfliches Ordinariat St. Gallen,

2. Katholischer Konfessionsteil des Kantons St. Gallen,

beide vertreten durch Rechtsanwalt Bruno Bauer,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Persönlichkeitsverletzung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, I. Zivilkammer, vom 4. April 2022

(BO.2022.9-K1, ZV.2022.25-K1).

Sachverhalt:

Zwischen A.________ und der Bistumsleitung der Diözese St. Gallen sowie dem Katholischen Konfessionsteil des Kantons St. Gallen kam es vor längerer Zeit zum Zerwürfnis. Der Konflik führte zu einer stattlichen Anzahl zivil- und strafrechtlichen Gerichtsverfahren (allein beim Bundesgericht rund 25 an der Zahl) und steht im Zusammenhang mit der Entlassung von A.________ als Pastoralassistent sowie der ihm entzogenen Missio im Jahr 2014.

Vorliegend geht es um eine (wiederholte) Klage von A.________ wegen Persönlichkeitsverletzung, auf welche das Kreisgericht St. Gallen mit Entscheid vom 17. Januar 2022 nicht eintrat. Auf die hiergegen erhobene Berufung trat das Kantonsgericht St. Gallen mit Entscheid vom 4. April 2022 nicht ein. Mit Beschwerde vom 24. Mai 2022 wendet sich A.________ an das Bundesgericht. Ferner verlangt er die unentgeltliche Rechtspflege.

Erwägungen:

1. Die Vorinstanz ist auf das Rechtsmittel des Beschwerdeführers nicht eingetreten. Streitgegenstand ist deshalb grundsätzlich nur die Frage, ob die Vorinstanz zu Recht einen Nichteintretensentscheid gefällt hat ( BGE 135 II 38 E. 1.2; 139 II 233 E. 3.2).

Diesbezüglich hat die Beschwerde eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4).

2. In der weitschweifigen Beschwerde äussert sich der Beschwerdeführer nicht in sachgerichteter Weise zu den Ausführungen im angefochtenen Entscheid und schon gar nicht legt er dar, inwiefern die Nichteintretenserwägungen gegen Recht verstossen sollen.

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4. Wie die vorstehenden Erwägungen zeigen, konnte der Beschwerde von Anfang an kein Erfolg beschieden sein, weshalb es an den materiellen Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege fehlt ( Art. 64 Abs. 1 BGG ) und das entsprechende Gesuch abzuweisen ist.

5. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht St. Gallen, I. Zivilkammer, mitgeteilt.

Lausanne, 31. Mai 2022

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli