Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_37/2022 KI-generiert

Cost Determination Appeal Dismissed for Insufficient Reasoning

Geschäftsnummer 5A_37/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A mother, involved in a legal dispute, challenged a decision by the Bezirksrat Pfäffikon regarding the compensation for her lawyer within the framework of her legal aid, which accounted for 17 hours of work. The mother filed a complaint against the decision issued on July 12, 2021, but the Zurich Obergericht dismissed her appeal on November 26, 2021, citing a lack of specific legal arguments, as her submission mainly contained general and philosophical statements. Unsatisfied with this outcome, she escalated the matter to the Swiss Federal Tribunal on January 17, 2022, seeking a revision of the compensation decision while also raising separate issues concerning her financial custodianship, which were not part of the current complaint's subject matter.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Cost Determination Appeal Dismissed for Insufficient Reasoning: The mother filed a complaint against the decision issued on July 12, 2021, but the Zurich Obergericht dismissed her appeal on November 26, 2021, citing a lack of specific legal arguments, as her submission mainly contained general and philosophical statements. Unsatisfied with this outcome, she escalated the matter to the Swiss Federal Tribunal on January 17, 2022, seeking a revision of the compensation decision while also raising separate issues concerning her financial custodianship, which were not part of the current complaint's subject matter.

Schlagwörter

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Kosten, unentgeltliche Rechtspflege (Wechsel der Beistandsperson) vormundschaftliche Angelegenheit unentgeltliche Rechtsverbeiständung Begründung in der Sache Festsetzung des Anwaltshonorars begründeter Entscheid Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted to a decision because it was obviously insufficiently reasoned, leading to a decision by the President in simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court waived the collection of court fees given the specific circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_37/2022

Urteil vom 18. Januar 2022

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Bezirksrat Pfäffikon,

Hörnlistrasse 71, 8330 Pfäffikon.

Gegenstand

Kosten, unentgeltliche Rechtspflege (Wechsel der Beistandsperson),

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 26. November 2021 (PQ210055-O/U).

Sachverhalt:

Für die Vorgeschichte und die Sache selbst kann auf die Darstellung im Urteil 5A_33/2022 heutigen Datums verwiesen werden.

Vorliegend geht es um die Entschädigung, welche der Bezirksrat dem Rechtsanwalt der Mutter im Rahmen der unentgeltlichen Rechtspflege für einen Aufwand von 17 Stunden ausgerichtet hat.

Die Mutter gelangte bezüglich des Entschädigungsbeschlusses vom 12. Juli 2021 an das Obergericht, welches auf die Beschwerde mit Beschluss vom 26. November 2021 wegen fehlender Beschwerdebegründung zur Sache (es wurden einzig allgemeine weltanschauliche Ausführungen gemacht) nicht eintrat.

Mit Eingabe vom 17. Januar 2022 wendet sie sich an das Bundesgericht.

Erwägungen:

1. Die Vorinstanz ist auf das Rechtsmittel der Beschwerdeführerin nicht eingetreten. Streitgegenstand ist deshalb grundsätzlich nur die Frage, ob die Vorinstanz zu Recht einen Nichteintretensentscheid gefällt hat ( BGE 135 II 38 E. 1.2 S. 41; 139 II 233 E. 3.2 S. 235).

Diesbezüglich hat die Beschwerde eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 142 III 364 E. 2.4 S. 368).

2. Eine solche Auseinandersetzung erfolgt nicht ansatzweise, sondern die Mutter äussert sich direkt zur Sache selbst, welche vorliegend nicht Anfechtungsgegenstand ist, indem sie sich in polemischer Weise gegen die Behörden wendet und fordert, mit sofortiger Wirkung die Beistandschaft im Finanzbereich zurückzuerhalten; dies steht jedoch ausserhalb des Gegenstandes der Kostenbeschwerde und beschlägt das im Urteil 5A_33/2022 behandelte Thema.

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Bezirksrat Pfäffikon und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, mitgeteilt.

Lausanne, 18. Januar 2022

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli