Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_369/2011 KI-generiert

Inadmissibility of Appeal Against Cantonal Decision on Marital Protection Measures Due to Untimely Filing

Geschäftsnummer 5A_369/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a civil dispute concerning marital protection, where the petitioner appealed against a decision made by the Cantonal Court regarding protective measures during divorce proceedings. The Cantonal Court denied the petitioner's appeal, leading to a complaint filed with the Federal Tribunal. However, the complaint was submitted after the stipulated deadline, rendering it late and thereby inadmissible. Consequently, the request for legal aid was denied, and the petitioner was ordered to bear the court costs.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 98 BGG, Art. 46 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG; Inadmissibility of Appeal Against Cantonal Decision on Marital Protection Measures Due to Untimely Filing: The Cantonal Court denied the petitioner's appeal, leading to a complaint filed with the Federal Tribunal. However, the complaint was submitted after the stipulated deadline, rendering it late and thereby inadmissible. Consequently, the request for legal aid was denied, and the petitioner was ordered to bear the court costs.

Schlagwörter

KI-generiert
Eheschutzmassnahmen verspätete Einreichung Kosten der unentgeltlichen Rechtspflege Eröffnung des Entscheids Fristversäumnis Ehehindernis

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was declared inadmissible (non-entrée en matière) using this simplified procedure.

Art. 64 Abs. 1 BGG

The application for free legal aid (unentgeltliche Rechtspflege) was rejected based on this provision.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Order imposing court costs on the appellant, as the losing party.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_369/2011

Urteil vom 31. Mai 2011

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Christoph Schönberg,

Beschwerdeführer,

gegen

Z.________,

vertreten durch Frau Y.________,

Advokatur & Notariat Wyde,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Eheschutz,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 18. April 2011 des Obergerichts des Kantons Solothurn (Zivilkammer).

Nach Einsicht

in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 18. April 2011 des Obergerichts des Kantons Solothurn, das eine Berufung des Beschwerdeführers gegen einen erstinstanzlichen Eheschutzentscheid abgewiesen hat,

in das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren,

in Erwägung,

dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG innert 30 Tagen nach der Eröffnung des kantonalen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post zu übergeben ist ( Art. 100 Abs. 1, Art. 48 Abs. 1 BGG ),

dass ferner die Gerichtsferien ( Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG ) in Fällen wie dem vorliegenden, wo sich die Beschwerde gegen einen Entscheid betreffend Massnahmen im Sinne von Art. 98 BGG richtet ( BGE 133 III 393 E. 5 S. 396f.), kraft der ausdrücklichen Vorschrift des Art. 46 Abs. 2 BGG nicht gelten (bundesgerichtliche Urteile 5A_177/2007 vom 1. Juni 2007 E. 1.3, 5A_169/2007 vom 21. Juni 2007 E. 3, in: Fampra.ch 2007 S. 953, und 5A_218/2007 vom 7. August 2007 E. 3.2, in: Pra 96/2007 Nr. 138 S. 946),

dass das Urteil des Obergerichts vom 18. April 2011 dem Beschwerdeführer am 26. April 2011 eröffnet worden ist,

dass die Beschwerde erst am 30. Mai 2011 und damit nach Ablauf der Beschwerdefrist (Donnerstag, 26. Mai 2011) der Post übergeben worden ist,

dass sich somit die Beschwerde als verspätet und daher als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb darauf im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,

dass dem Beschwerdeführer infolge der Aussichtslosigkeit der verspäteten Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege für das vorliegende Verfahren nicht gewährt werden kann ( Art. 64 Abs. 1 BGG ),

dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

dass im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (einschliesslich Verbeiständung) wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 31. Mai 2011

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann