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5A_362/2011 KI-generiert

Inadmissibility of Appeal Due to Invalid Submission Method and Substantiation Deficiencies

Geschäftsnummer 5A_362/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint concerning a custodial measure taken by the authorities regarding the liberty of an individual. The complaint was filed against a decision made on May 16, 2011, by the Higher Court of the Canton of Bern, which dealt with civil matters related to this custodial measure. The individual submitted the complaint via fax, which was deemed inadmissible due to non-compliance with legal requirements for submission; specifically, complaints must be formally submitted either to the Federal Court or via electronic means with a recognized signature. The authorities informed the individual of the necessity to submit a valid complaint within the specified timeframe, which was not fulfilled, leading to the conclusion that the complaint could not be considered further. Additionally, the complaint lacked the necessary justification, rendering it unadmissible even if submitted correctly.

Legislator-Regeste

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Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 4 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 BGG; Inadmissibility of Appeal Due to Invalid Submission Method and Substantiation Deficiencies: The complaint was filed against a decision made on May 16, 2011, by the Higher Court of the Canton of Bern, which dealt with civil matters related to this custodial measure. The individual submitted the complaint via fax, which was deemed inadmissible due to non-compliance with legal requirements for submission; specifically, complaints must be formally submitted either to the Federal Court or via electronic means with a recognized signature. The authorities informed the individual of the necessity to submit a valid complaint within the specified timeframe, which was not fulfilled, leading to the conclusion that the complaint could not be considered further. Additionally, the complaint lacked the necessary justification, rendering it unadmissible even if submitted correctly.

Schlagwörter

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fehlende Unterschrift Verspätungsausschluss ungenügende Rechtsschrift Beschwerdelegitimation Urteile zur Prüfung der Gültigkeit Einrede der Verfassungswidrigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was not accepted because it was inadmissible due to improper filing.

Art. 66 BGG

The court decided not to levy any court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_362/2011

Urteil vom 21. Juni 2011

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Regierungsstatthalteramt von Thun,

Gegenstand

Fürsorgerische Freiheitsentziehung.

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 16. Mai 2011 des Obergerichts des Kantons Bern (Zivilabteilung, Rekurskommission für fürsorgerische Freiheitsentziehungen).

Nach Einsicht

in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 16. Mai 2011 des Obergerichts des Kantons Bern,

in Erwägung,

dass Beschwerden an das Bundesgericht nur in den gesetzlich vorgeschriebenen Formen, d.h. durch Übergabe an das Bundesgericht oder an die Schweizerische Post ( Art. 48 Abs. 1 BGG ) oder aber durch elektronische Eingabe mit anerkannter elektronischer Signatur ( Art. 42 Abs. 4 BGG ) erhoben werden können,

dass deshalb die vom Beschwerdeführer per Telefax eingereichte Beschwerdeeingabe unzulässig ist (Mitteilung des Schweizerischen Bundesgerichts, in ZBJV 143/2007 S. 67 f. Ziff. IV), wie dem Beschwerdeführer mit Präsidialschreiben vom 1. Juni 2011 (unter Hinweis auf die Möglichkeit der Nachreichung einer zulässigen Beschwerde innerhalb der Beschwerdefrist) mitgeteilt worden ist,

dass somit auf die - offensichtlich unzulässige - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist, nachdem der Beschwerdeführer innerhalb der Beschwerdefrist keine zulässige Beschwerde nachgereicht hat,

dass die Beschwerde im Übrigen auch mangels Begründung unzulässig wäre (Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG),

dass keine Gerichtskosten erhoben werden,

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Regierungsstatthalteramt von Thun und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 21. Juni 2011

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann