Appeal on Legal Aid in Marital Protection Proceedings Dismissed as Untimely
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint by an individual seeking free legal assistance in a civil matter related to marital protection, following a prior decision by a local court in Solothurn. The individual submitted the complaint to the Swiss Federal Tribunal after the deadline for filing had passed and failed to meet the necessary legal requirements for a valid complaint. Consequently, the tribunal found the complaint to be late and inadmissible, and also denied the request for legal aid due to the case's lack of merit. The tribunal ultimately decided to impose court costs on the individual.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Appeal on Legal Aid in Marital Protection Proceedings Dismissed as Untimely: The individual submitted the complaint to the Swiss Federal Tribunal after the deadline for filing had passed and failed to meet the necessary legal requirements for a valid complaint. Consequently, the tribunal found the complaint to be late and inadmissible, and also denied the request for legal aid due to the case's lack of merit. The tribunal ultimately decided to impose court costs on the individual.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed by the President to rule on the non-admission (non-entrée en matière) of the appeal in simplified procedure.
Used to reject the request for free legal aid due to the lack of prospects of success of the appeal.
Used to impose court costs on the appellant, who lost the case.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_361/2014
Urteil vom 2. Mai 2014
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Amtsgerichtsstatthalter von Y.________ .
Gegenstand
Unentgeltliche Rechtspflege (Eheschutz),
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil
vom 17. Februar 2014 des Obergerichts des Kantons Solothurn (Zivilkammer).
Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 17. Februar 2014 des Obergerichts des Kantons Solothurn,
in das sinngemässe Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren,
in Erwägung,
dass Beschwerden nach Art. 72 ff. BGG innert 30 Tagen nach der Eröffnung des kantonalen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post zu übergeben sind (Art. 100 Abs. 1, 48 Abs. 1 BGG),
dass das Urteil des Obergerichts vom 17. Februar 2014 der Rechtsanwältin der Beschwerdeführerin am 18. Februar 2014 eröffnet worden ist,
dass die Beschwerdeführerin die Beschwerde an das Bundesgericht erst am 30. April 2014 und damit nach Ablauf der Beschwerdefrist der Post übergeben hat,
dass sich somit die Beschwerde als verspätet und daher als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb darauf im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass im Übrigen die Beschwerde auch deshalb unzulässig wäre, weil sie den Begründungsanforderungen der Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG in keiner Weise entspricht,
dass der Beschwerdeführerin in Anbetracht der Aussichtslosigkeit der Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege nicht bewilligt werden kann ( Art. 64 Abs. 1 BGG ),
dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
4. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Amtsgerichtsstatthalter von Y.________ und dem Obergericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 2. Mai 2014
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: Füllemann