Appeal Concerning Conditional Release from Institutional Detention Admissibility
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who challenged a decision made by a cantonal administrative court regarding his confinement under preventive care measures. The individual was released from confinement on the condition that he schedule a follow-up medical appointment, which he agreed to. He later filed a complaint for his release from the institution, arguing that his confinement was unjustified. However, the court noted that he was subsequently readmitted for preventive care, and since he did not appeal the most recent decision, it ruled that the complaint was inadmissible. The court only addresses final cantonal decisions, leading to a dismissal of the appeal without fees imposed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 75 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Concerning Conditional Release from Institutional Detention Admissibility: The individual was released from confinement on the condition that he schedule a follow-up medical appointment, which he agreed to. He later filed a complaint for his release from the institution, arguing that his confinement was unjustified. However, the court noted that he was subsequently readmitted for preventive care, and since he did not appeal the most recent decision, it ruled that the complaint was inadmissible. The court only addresses final cantonal decisions, leading to a dismissal of the appeal without fees imposed.
Schlagwörter
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not decided upon in the simplified procedure because it lacked a valid object of appeal.
No court costs were imposed on the appeal.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_356/2012
Urteil vom 18. Mai 2012
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Zbinden.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Psychiatrische Dienste.
Gegenstand
Fürsorgerische Freiheitsentziehung,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn vom 16. April 2012.
Nach Einsicht
in das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn vom 16. April 2012, mit dem der Beschwerdeführer am gleichen Tag unter der Bedingung aus der fürsorgerischen Freiheitsentziehung entlassen wurde, dass ein Nachfolgetermin für die nächste Depotmedikation vom 25. April 2012 beim Hausarzt vereinbart werde, und der Beschwerdeführer sich mit diesem Vorgehen einverstanden erklärt hat.
in die Beschwerde vom 11. Mai 2012, mit welcher der Beschwerdeführer um seine Entlassung aus der Anstalt ersucht,
in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer nach dem angefochtenen Entscheid unter Auflagen entlassen und das Verfahren als gegenstandslos abgeschrieben worden ist,
dass der Beschwerdeführer nicht erörtert, dass die in diesem Entscheid vermerkte Entlassung nicht erfolgt ist,
dass soweit ersichtlich der Beschwerdeführer am 8. Mai 2012 erneut im Rahmen fürsorgerischer Freiheitsentziehung eingewiesen werden musste, wobei diesbezüglich kein letztinstanzlicher Entscheid vorgelegt worden ist, zumal der Beschwerdeführer gemäss Auskunft der Kanzlei des Verwaltungsgerichts den Entscheid vom 8. Mai 2012 nicht angefochten hat,
dass sich das Bundesgericht nur mit letztinstanzlichen kantonalen Entscheiden befasst ( Art. 75 Abs. 1 BGG ),
dass somit die vorliegende Beschwerde mangels gültigen Anfechtungsobjekts unzulässig ist und somit im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG durch die Präsidentin der Abteilung darauf nicht einzutreten ist,
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, den Psychiatrischen Diensten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 18. Mai 2012
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Hohl
Der Gerichtsschreiber: Zbinden