Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_356/2012 KI-generiert

Appeal Concerning Conditional Release from Institutional Detention Admissibility

Geschäftsnummer 5A_356/2012
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who challenged a decision made by a cantonal administrative court regarding his confinement under preventive care measures. The individual was released from confinement on the condition that he schedule a follow-up medical appointment, which he agreed to. He later filed a complaint for his release from the institution, arguing that his confinement was unjustified. However, the court noted that he was subsequently readmitted for preventive care, and since he did not appeal the most recent decision, it ruled that the complaint was inadmissible. The court only addresses final cantonal decisions, leading to a dismissal of the appeal without fees imposed.

Legislator-Regeste

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Art. 75 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Concerning Conditional Release from Institutional Detention Admissibility: The individual was released from confinement on the condition that he schedule a follow-up medical appointment, which he agreed to. He later filed a complaint for his release from the institution, arguing that his confinement was unjustified. However, the court noted that he was subsequently readmitted for preventive care, and since he did not appeal the most recent decision, it ruled that the complaint was inadmissible. The court only addresses final cantonal decisions, leading to a dismissal of the appeal without fees imposed.

Schlagwörter

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Fürsorgerische Freiheitsentziehung Haftentlassung bedingte Verfügung Amtshilfe Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Sistierung des Verfahrens definitive Freilassung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was not decided upon in the simplified procedure because it lacked a valid object of appeal.

Art. 66 Abs. 1 BGG

No court costs were imposed on the appeal.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_356/2012

Urteil vom 18. Mai 2012

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Zbinden.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Psychiatrische Dienste.

Gegenstand

Fürsorgerische Freiheitsentziehung,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn vom 16. April 2012.

Nach Einsicht

in das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn vom 16. April 2012, mit dem der Beschwerdeführer am gleichen Tag unter der Bedingung aus der fürsorgerischen Freiheitsentziehung entlassen wurde, dass ein Nachfolgetermin für die nächste Depotmedikation vom 25. April 2012 beim Hausarzt vereinbart werde, und der Beschwerdeführer sich mit diesem Vorgehen einverstanden erklärt hat.

in die Beschwerde vom 11. Mai 2012, mit welcher der Beschwerdeführer um seine Entlassung aus der Anstalt ersucht,

in Erwägung,

dass der Beschwerdeführer nach dem angefochtenen Entscheid unter Auflagen entlassen und das Verfahren als gegenstandslos abgeschrieben worden ist,

dass der Beschwerdeführer nicht erörtert, dass die in diesem Entscheid vermerkte Entlassung nicht erfolgt ist,

dass soweit ersichtlich der Beschwerdeführer am 8. Mai 2012 erneut im Rahmen fürsorgerischer Freiheitsentziehung eingewiesen werden musste, wobei diesbezüglich kein letztinstanzlicher Entscheid vorgelegt worden ist, zumal der Beschwerdeführer gemäss Auskunft der Kanzlei des Verwaltungsgerichts den Entscheid vom 8. Mai 2012 nicht angefochten hat,

dass sich das Bundesgericht nur mit letztinstanzlichen kantonalen Entscheiden befasst ( Art. 75 Abs. 1 BGG ),

dass somit die vorliegende Beschwerde mangels gültigen Anfechtungsobjekts unzulässig ist und somit im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG durch die Präsidentin der Abteilung darauf nicht einzutreten ist,

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, den Psychiatrischen Diensten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 18. Mai 2012

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Hohl

Der Gerichtsschreiber: Zbinden