Mother's Appeal Dismissed for Procedural Deficiency in Parental Rights Case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the mother, identified as the appellant, refused necessary medical treatment and cooperation with doctors and the appointed guardian for her child, leading to the restriction of her parental rights and a protective measure being put in place in spring 2018. Consequently, her daughter was placed in a living community and assigned a legal representative. The mother later appealed against a decision by a child and adult protection authority, which had approved a report pursuant to Article 415 of the Swiss Civil Code. However, she did not pay the required advance for costs, so the Cantonal Court of Lucerne did not proceed with her appeal. Unhappy with this decision, she filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal. She argued that her lawyer was more beneficial to the authority than to her, yet she failed to explain how the court's decision violated her rights, which resulted in the Tribunal dismissing her appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 415 ZGB, Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Mother's Appeal Dismissed for Procedural Deficiency in Parental Rights Case: Consequently, her daughter was placed in a living community and assigned a legal representative. The mother later appealed against a decision by a child and adult protection authority, which had approved a report pursuant to Article 415 of the Swiss Civil Code. However, she did not pay the required advance for costs, so the Cantonal Court of Lucerne did not proceed with her appeal. Unhappy with this decision, she filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal. She argued that her lawyer was more beneficial to the authority than to her, yet she failed to explain how the court's decision violated her rights, which resulted in the Tribunal dismissing her appeal.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe Tribunal decided not to enter a full review based on this article due to the manifestly insufficient grounds for the appeal.
The Tribunal decided not to levy court costs due to the specific circumstances of the matter.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_355/2019
Urteil vom 3. Mai 2019
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde
U.________,
B.________,
vertreten durch Rechtsanwältin Diana Künzler.
Gegenstand
Berichtsabnahme,
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern, 2. Abteilung, vom 1. April 2019 (3H 19 20).
Sachverhalt:
Nachdem die Beschwerdeführerin die notwendige medizinische Behandlung ihrer Tochter wie auch die Zusammenarbeit mit den Ärzten und der Beiständin verweigert hatte, wurden im Frühling 2018 ihre elterlichen Rechte beschränkt, eine Vertretungsbeistandschaft angeordnet, dem Kind eine Rechtsanwältin beigegeben und es in einer Wohngemeinschaft untergebracht (vgl. Urteile 5A_36/2019 und 5A_37/2019).
Gegen die mit Entscheid der KESB U.________ vom 24. Januar 2019 erfolgte Genehmigung des Berichtes im Sinn von Art. 415 ZGB reichte die (im kantonalen Verfahren anwaltlich vertretene) Mutter am 1. März 2019 Beschwerde ein. Nachdem sie den Kostenvorschuss nicht bezahlt hatte, trat das Kantonsgericht Luzern mit Urteil vom 1. April 2019 androhungsgemäss nicht auf die Beschwerde ein.
Dagegen hat die Mutter am 29. April 2019 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht.
Erwägungen:
1. Die Beschwerde hat ein Begehren in der Sache und eine Begründung zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ), in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheides erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116).
2. Die Beschwerde enthält kein Rechtsbegehren, aber auch keine sachgerichtete Begründung. Es wird geltend gemacht, ihre Rechtsanwältin scheine mehr der KESB als ihr zu helfen und habe deshalb den Kostenvorschuss nicht einbezahlt. Damit wird aber nicht dargelegt, inwiefern das Kantonsgericht mit seinem Nichteintretensentscheid Recht verletzt haben soll, sondern vielmehr gerade bestätigt, dass kein Kostenvorschuss geleistet wurde.
Im Übrigen erfolgen Ausführungen zum Besuchsrecht u.a.m. Dies war aber nicht Gegenstand des einzig die Berichtsgenehmigung betreffenden kantonalen Verfahrens und noch weniger Gegenstand der Nichteintretenserwägungen.
3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).
4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde U.________, B.________ und dem Kantonsgericht Luzern, 2. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 3. Mai 2019
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli