Appeal on Coercive Placement Inadmissible Due to Mootness
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complaint was filed against a decision made by the Civil Division of the Higher Court of Bern, which had annulled a medically mandated protective placement and ordered the immediate release of the individual involved. The Swiss Federal Tribunal considered whether the complainant had a current and protectable interest in contesting the annulment after it was already implemented. Ultimately, the Tribunal determined that there was no ongoing practical interest in pursuing the complaint, as the issue had been resolved prior to the submission of the grievance. Consequently, the Tribunal did not proceed with the hearing of the complaint and decided not to impose any court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 76 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal on Coercive Placement Inadmissible Due to Mootness: The Swiss Federal Tribunal considered whether the complainant had a current and protectable interest in contesting the annulment after it was already implemented. Ultimately, the Tribunal determined that there was no ongoing practical interest in pursuing the complaint, as the issue had been resolved prior to the submission of the grievance. Consequently, the Tribunal did not proceed with the hearing of the complaint and decided not to impose any court costs.
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KI-generiertThe appeal was dismissed without entering proceedings due to the lack of current interest, as per this procedural rule applied in the decision.
No court costs were ordered to be levied in this decision.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_355/2015
Urteil vom 5. Mai 2015
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Zbinden.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
B.________.
Gegenstand
Fürsorgerische Unterbringung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Zivilabteilung, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, vom 10. April 2015.
Erwägungen:
1. A.________ hat gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Zivilabteilung, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, vom 10. April 2015, das die gegen sie ärztlich verfügte fürsorgerische Unterbringung in Gutheissung der Beschwerde aufgehoben und die sofortige Entlassung der Betroffenen angeordnet hat, beim Bundesgericht Beschwerde in Zivilsachen erhoben.
2. Die Beschwerde in Zivilsachen an das Bundesgericht setzt voraus, dass die beschwerdeführende Person durch den angefochtenen Ent-scheid besonders berührt ist und ein aktuelles schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung hat ( Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG ). Nachdem die angeordnete fürsorgerische Unterbringung durch die Vorinstanz aufgehoben worden ist, besteht kein aktuelles schützenswertes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids. Ein virtuelles Interesse an der Beschwerde ist weder behauptet noch dargetan. Fehlt es am aktuellen praktischen Interesse und ist auch kein virtuelles Interesse auszumachen, ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG durch den Präsidenten der Abteilung nicht einzutreten, zumal der Nachteil bereits vor Einreichung der Beschwerde weggefallen ist ( BGE 136 III 497 E. 2.1 S. 500).
3. Den konkreten Umständen entsprechend werden keine Gerichtskosten erhoben ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, B.________ und dem Obergericht des Kantons Bern, Zivilabteilung, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 5. Mai 2015
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: Zbinden