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5A_351/2025 KI-generiert

Compulsory Institutionalization Appeal Dismissed for Insufficient Substantiation.

Geschäftsnummer 5A_351/2025
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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Compulsory Institutionalization Appeal Dismissed for Insufficient Substantiation. The situation involves an individual diagnosed with paranoid schizophrenia who was challenging a compulsory institutionalization order (for placement in a psychiatric clinic) issued by the Child and Adult Protection Authority and upheld by the Cantonal High Court. The Federal Supreme Court dismissed the appeal because the appellant failed to meet the substantiation requirements under Article 42 para. 2 of the Federal Supreme Court Act, as the submission merely contested the factual outcome and alleged wrongful confinement due to external factors (Satan calling the police), without engaging with the 20-page challenged decision's reasoning concerning the appellant's vulnerability, self-endangering behavior, and the necessity and suitability of the placement, which was based on an expert report. Consequently, the court found the appeal to be manifestly insufficiently substantiated and incoherent with the legal requirements, leading to a decision not to enter into the merits of the case in a simplified procedure.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Compulsory Institutionalization Appeal Dismissed for Insufficient Substantiation: The situation involves an individual diagnosed with paranoid schizophrenia who was challenging a compulsory institutionalization order (for placement in a psychiatric clinic) issued by the Child and Adult Protection Authority and upheld by the Cantonal High Court. The Federal Supreme Court dismissed the appeal because the appellant failed to meet the substantiation requirements under Article 42 para. 2 of the Federal Supreme Court Act, as the submission merely contested the factual outcome and alleged wrongful confinement due to external factors (Satan calling the police), without engaging with the 20-page challenged decision's reasoning concerning the appellant's vulnerability, self-endangering behavior, and the necessity and suitability of the placement, which was based on an expert report. Consequently, the court found the appeal to be manifestly insufficiently substantiated and incoherent with the legal requirements, leading to a decision not to enter into the merits of the case in a simplified procedure.

Schlagwörter

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Fürsorgerische Unterbringung psychiatrische Unterbringung paranoide Schizophrenie ungenügende Rechtsschrift begründeter Entscheid psychiatrisches Gutachten Kindesunterbringung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted based on this provision due to insufficient substantiation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court decided to waive the collection of judicial costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_351/2025

Urteil vom 8. Mai 2025

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Bovey, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

*gegen*

Kindesund Erwachsenenschutzbehörde Münchwilen, Wilerstrasse 19, 8370 Sirnach.

Gegenstand

Fürsorgerische Unterbringung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 10. April 2025 (KES.2025.19).

Sachverhalt:

A.________ (Beschwerdeführer) leidet an einer paranoiden Schizophrenie und war in der letzten Zeit bereits mehrmals fürsorgerisch in einer Klinik hospitalisiert, aktuell aufgrund eines Entscheides der KESB Münchwilen vom 27. März 2025. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 10. April 2025 ab. Mit Eingabe vom 2. Mai 2025 wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht.

Erwägungen:

1.

Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (

Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert ( BGE 140 III 115

E. 2;

142 III 364

E. 2.4).

2.

Der Beschwerdeführer setzt sich mit den Erwägungen des 20-seitigen angefochtenen Entscheides, in welchen der Schwächezustand sowie das selbstgefährdende Verhalten, die Erforderlichkeit der Unterbringung und die Eignung der Klinik unter Bezugnahme auf das erstellte Gutachten behandelt werden, nicht auseinander. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Er beschränkt sich auf die Aussage, es hätten jetzt bereits zwei Gerichte falsch entschieden und er sei unschuldig von der Polizei in die psychiatrische Klinik gefahren worden, weil Satan diese mit dem Funktelefon angerufen habe. Damit ist keine Rechtsverletzung dargetan und eine solche ist aufgrund der Akten auch nicht ersichtlich.

3.

Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4.

Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.

Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der KESB Münchwilen und dem Obergericht des Kantons Thurgau mitgeteilt.

Lausanne, 8. Mai 2025

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Bovey

Der Gerichtsschreiber: Möckli