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5A_351/2008 KI-generiert

Debt collection seizure appeal dismissed for failure to pay cost advance within non-extendable deadline (Art. 62 Abs. 3 BGG).

Geschäftsnummer 5A_351/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court dismissed the appellant's appeal and rejected their reconsideration request, ordering the appellant to pay court costs of CHF 300. The appeal concerned a debt collection seizure (Pfändung) matter, specifically challenging a decision of the Obergericht of the Canton of Bern (supervisory authority in debt collection and bankruptcy matters) dated May 20, 2008. The Court proceeded under Article 62(3) of the Federal Supreme Court Act (BGG) because the appellant failed to pay the required CHF 500 cost advance within the extended, non-extendable deadline despite a warning of non-entry, and also failed to provide proof of payment. The Court further noted the appeal was abusive under Article 108(1)(c) BGG and warned that further similar submissions would be filed without response.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 48 Abs. 4 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Debt collection seizure appeal dismissed for failure to pay cost advance within non-extendable deadline (Art. 62 Abs. 3 BGG): The appeal concerned a debt collection seizure (Pfändung) matter, specifically challenging a decision of the Obergericht of the Canton of Bern (supervisory authority in debt collection and bankruptcy matters) dated May 20, 2008. The Court proceeded under Article 62(3) of the Federal Supreme Court Act (BGG) because the appellant failed to pay the required CHF 500 cost advance within the extended, non-extendable deadline despite a warning of non-entry, and also failed to provide proof of payment. The Court further noted the appeal was abusive under Article 108(1)(c) BGG and warned that further similar submissions would be filed without response.

Schlagwörter

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Kostenvorschuss Säumnis des Parteivertreters Wiedererwägung Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Normenkontrolle Konkursverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 62 Abs. 3 BGG

Procedural rule applied to declare the appeal inadmissible due to non-payment of the cost advance despite a warning.

Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Procedural rule applied for entering non-entry in the simplified procedure based on inadmissibility.

Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG

Procedural rule applied for entering non-entry due to abusive litigation conduct.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Cost provision used to impose court costs on the appellant.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_351/2008/don

Urteil vom 2. Juli 2008

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Raselli, Präsident,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

1. Kanton Luzern und Einwohnergemeinde Emmen,

2. Betreibungs- und Konkursamt Y.________,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Pfändung,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 20. Mai 2008 des Obergerichts des Kantons Bern (Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen).

Nach Einsicht

in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 20. Mai 2008 des Obergerichts des Kantons Bern,

in Erwägung,

dass der Beschwerdeführer mit (sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit abweisender) Verfügung vom 6. Juni 2008 samt Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 28. Mai 2008 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 500.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 12. Juni 2008 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten ( Art. 48 Abs. 4 BGG ) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,

dass der Beschwerdeführer innerhalb der Nachfrist ein Gesuch um Wiedererwägung der Verfügung vom 6. Juni 2008 eingereicht hat, das jedoch abzuweisen ist, weil der Beschwerdeführer nichts vorbringt, was die Richtigkeit dieser Verfügung, auf die verwiesen werden kann, in Frage zu stellen vermöchte,

dass festzustellen bleibt, dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, der einmal mehr missbräuchlich prozessierende ( Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG ) Beschwerdeführer kostenpflichtig ( Art. 66 Abs. 1 BGG ) und darauf hingewiesen wird, dass in dieser Sache allfällige weitere Eingaben in der Art der bisherigen, namentlich missbräuchliche Revisionsgesuche ohne Antwort abgelegt würden,

erkennt der Präsident:

1. Das Wiedererwägungsgesuch wird abgewiesen.

2. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. Juli 2008

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann