Appeal Dismissed for Lack of Irreparable Harm from Procedural Suspension
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal to the Swiss Federal Tribunal against a decision by the Bern Cantonal Court, which had suspended a civil appeal process until the conclusion of another ongoing court case. The appellant sought a suspension of various ongoing legal proceedings and requested an immediate effect for this suspension request. However, the Tribunal determined that the appeal was not admissible due to a lack of substantiated reasons demonstrating that the appellant would suffer irreparable legal harm from the contested decision. Furthermore, it was noted that the ongoing court case in question had already concluded, allowing the appeal process to be resumed. Consequently, the Tribunal did not accept the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Lack of Irreparable Harm from Procedural Suspension: The appellant sought a suspension of various ongoing legal proceedings and requested an immediate effect for this suspension request. However, the Tribunal determined that the appeal was not admissible due to a lack of substantiated reasons demonstrating that the appellant would suffer irreparable legal harm from the contested decision. Furthermore, it was noted that the ongoing court case in question had already concluded, allowing the appeal process to be resumed. Consequently, the Tribunal did not accept the appeal.
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KI-generiertUsed to rule on the evidently inadmissible appeal in the simplified procedure.
Used for the imposition of court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_350/2016
Urteil vom 11. Mai 2016
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Zbinden.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
B.________,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Persönlichkeitsschutz,
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Bern, 2. Zivilkammer, vom 29. März 2016.
Erwägungen:
1. Der Beschwerdeführer hat beim Bundesgericht eine Verfügung des Instruktionsrichters des Obergerichts des Kantons Bern vom 29. März 2016 im Verfahren ZK 16 157 MAA angefochten, mit der das Berufungsverfahren bis zum Abschluss des Bundesgerichtsverfahrens ZK 16 62 sistiert wird. Der Beschwerdeführer beantragt die Sistierung verschiedener Verfahren und ersucht um aufschiebende Wirkung.
2. Beim angefochtenen Entscheid, der das Berufungsverfahren sistiert, handelt es sich um einen Zwischenentscheid im Sinn von Art. 93 Abs. 1 BGG . Vom Fall von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG , der hier nicht vorliegt, abgesehen, ist die Beschwerde nur zulässig, soweit der angefochtene Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur ( BGE 133 III 629 E. 2.3.1 S. 632) bewirken kann ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ). Dass diese Voraussetzung erfüllt ist, hat der Beschwerdeführer darzutun ( BGE 137 III 324 E. 1.1 S. 328 f.; 134 III 426 E. 1.2 S. 429). Der Beschwerdeführer legt nicht substanziiert dar, inwiefern ihm aus der angefochtenen Verfügung ein Nachteil erwachsen könnte. Im Übrigen ist das fragliche bundesgerichtliche Beschwerdeverfahren (betreffend ZK 16 62) mit Urteil des Bundesgerichts 5A_212/2016 vom 1. April 2016 abgeschlossen worden, sodass das Berufungsverfahren fortgesetzt werden kann, soweit dies nicht bereits geschehen ist. Ein rechtlicher Nachteil ist nicht ersichtlich.
3. Auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde ist somit im vereinfachten Verfahren durch den Präsidenten der Abteilung (Art. 108 Abs. 1 bzw. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ) unter Kostenfolge für den Beschwerdeführer ( Art. 66 Abs. 1 BGG ) nicht einzutreten.
4. Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um Sistierung und um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 2. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 11. Mai 2016
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: Zbinden