Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Compulsory Placement Due to Untimely Challenge of Prior Decision
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, an individual filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal against a decision by the Child and Adult Protection Authority (KESB) in Bern regarding their involuntary commitment (fürsorgerische Unterbringung). The person had previously filed a similar complaint with the Bernese Obergericht, which refused to examine it due to the lapse of the appeal deadline, but forwarded it to the KESB as a release request. The individual then appealed the Obergericht's decision to the Federal Tribunal, which focused on whether the lower court was correct not to proceed with the appeal due to the expired deadline. The appellant, however, did not address the issue of the complaint's timeliness but rather contested the hospitalization itself and criticized several authorities, claiming they were unfairly targeting them.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Compulsory Placement Due to Untimely Challenge of Prior Decision: The person had previously filed a similar complaint with the Bernese Obergericht, which refused to examine it due to the lapse of the appeal deadline, but forwarded it to the KESB as a release request. The individual then appealed the Obergericht's decision to the Federal Tribunal, which focused on whether the lower court was correct not to proceed with the appeal due to the expired deadline. The appellant, however, did not address the issue of the complaint's timeliness but rather contested the hospitalization itself and criticized several authorities, claiming they were unfairly targeting them.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe Federal Tribunal decided not to enter into the merits of the appeal using the simplified procedure.
The Tribunal decided to waive the collection of court costs in view of the specific circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_346/2020
Urteil vom 14. Mai 2020
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bern.
Gegenstand
Fürsorgerische Unterbringung,
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, vom 1. Mai 2020 (KES 20 361).
Sachverhalt:
Für die Vorgeschichte wird auf das Urteil 5A_297/2020 vom 30. April 2020 verwiesen.
Gegen den Entscheid der KESB Bern vom 14. April 2020 erhob A.________ wiederum Beschwerde, auf welche das Obergericht des Kantons Bern zufolge abgelaufener Beschwerdefrist mit Entscheid vom 1. Mai 2020 nicht eintrat, diese aber im Sinn eines Entlassungsgesuches an die KESB Bern weiterleitete.
Gegen den obergerichtlichen Entscheid hat A.________ am 5. Mai 2020 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht.
Erwägungen:
1. Die Vorinstanz ist auf das Rechtsmittel des Beschwerdeführers nicht eingetreten. Streitgegenstand ist deshalb grundsätzlich nur die Frage, ob die Vorinstanz zu Recht einen Nichteintretensentscheid gefällt hat ( BGE 135 II 38 E. 1.2 S. 41). Diesbezüglich ist eine Rechtsverletzung darzutun ( Art. 42 Abs. 2 BGG ).
2. Der Beschwerdeführer äussert sich nicht zur Frage des Fristenlaufes bzw. des Eintretens auf das kantonale Rechtsmittel, sondern direkt zur Unterbringung selbst, allerdings nicht zu derjenigen durch die KESB, sondern zur vorangegangen ärztlichen Unterbringung sowie zum betreffenden seinerzeitigen Beschwerdeverfahren.
3. Zur allgemeinen Kritik an verschiedenen Behörden, die ihn angeblich angreifen und verletzen wollen (KESB, Obergericht, Staatsanwaltschaft, Kapo Bern), ist zu bemerken, dass das Bundesgericht nicht deren Aufsichtsbehörde ist, was im Übrigen bereits im Urteil 5A_297/2020 festgehalten wurde.
4. Auf die Beschwerde ist im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht einzutreten.
5. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der KESB Bern und dem Obergericht des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 14. Mai 2020
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli