Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_341/2014 KI-generiert

Grandparents' Appeal Against Custody Transfer Interlocutory Order Dismissed

Geschäftsnummer 5A_341/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute concerning the custody transfer of two minor children, born in 2005 and 2007, where the grandparents of the children sought custody. The grandparents challenged a December 2012 decision made by a guardianship commission that denied their request for custody. Their subsequent appeal to a higher court resulted in a partial upholding of their complaint, which led to the return of the case for further investigations and instructions to the local child and adult protection authority. The grandparents then filed a complaint against this intermediate decision, which the court found to be inadmissible due to a lack of sufficient grounds for appeal and an insufficient demonstration of potential legal disadvantage resulting from the decision.

Legislator-Regeste

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Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Grandparents' Appeal Against Custody Transfer Interlocutory Order Dismissed: The grandparents challenged a December 2012 decision made by a guardianship commission that denied their request for custody. Their subsequent appeal to a higher court resulted in a partial upholding of their complaint, which led to the return of the case for further investigations and instructions to the local child and adult protection authority. The grandparents then filed a complaint against this intermediate decision, which the court found to be inadmissible due to a lack of sufficient grounds for appeal and an insufficient demonstration of potential legal disadvantage resulting from the decision.

Schlagwörter

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anfechtbarer Zwischenentscheid Obhutsübertragung elterlicher Konflikt Entfernungsmassnahme im Ausländerrecht Adoptionsverfahren verspäteter Familiennachzug

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was declared inadmissible based on this provision due to unfulfilled requirements for challenging an interlocutory decision.

Art. 40 Abs. 1 BGG

Mentioned in connection with the decision not to require the second appellant to co-sign the appeal, though not directly in the final orders 1-4.

Art. 42 Abs. 5 BGG

Mentioned in connection with the decision not to require the second appellant to co-sign the appeal, though not directly in the final orders 1-4.

Art. 66 Abs. 1 BGG

This article was applied to impose court costs on Appellant No. 1.

Art. 93 Abs. 1 BGG

This provision defines the nature of the decision being challenged (an interlocutory decision/Zwischenentscheid).

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_341/2014

Urteil vom 29. April 2014

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter von Werdt, Präsident,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte

1. X.________,

2. Y.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB Z.________ .

Gegenstand

Obhutsübertragung etc.,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil

vom 9. Dezember 2013 des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden (1. Abteilung).

Nach Einsicht

in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 9. Dezember 2013 des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden, das - in teilweiser Gutheissung einer Beschwerde der Beschwerdeführer (Grosseltern zweier 2005 und 2007 geborener Kinder) und ohne Kostenfolgen - einen Beschluss der Vormundschaftskommission A.________ vom 10. Dezember 2012 (betreffend u.a. die Abweisung des Antrags der Beschwerdeführer auf Obhutsübertragung) aufgehoben und die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen sowie zu neuem Beschluss an die Vorinstanz (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Z.________) unter Erteilung von Anweisungen (insbesondere Kindesanhörung und Einholung von Berichten) zurückgewiesen hat,

in Erwägung,

dass das Gesuch der Beschwerdeführer um Verfahrenssistierung abzuweisen ist, weil kein Grund für eine Aussetzung des vorliegenden Verfahrens besteht,

dass sodann in Anbetracht der offensichtlichen Unzulässigkeit der Beschwerde ausnahmsweise davon abzusehen ist, die (nicht anwaltlich vertretene) Beschwerdeführerin Nr. 2 zur Mitunterzeichnung der Beschwerde aufzufordern (Art. 40 Abs. 1, 42 Abs. 5 BGG),

dass sich nämlich die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen einen Rückweisungsentscheid und damit gegen einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG richtet ( BGE 135 III 329 E. 1.2 S. 331),

dass Beschwerden gegen solche Entscheide (vom hier nicht gegebenen Fall des Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG abgesehen) nur zulässig sind, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur ( BGE 133 III 629 E. 2.3.1 S. 632) bewirken können ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ),

dass im vorliegenden Fall von den Beschwerdeführern (entgegen BGE 133 III loc.cit.) nicht dargetan wird, inwiefern ihnen durch den Rückweisungsentscheid des Obergerichts ein Nachteil drohen könnte, der sich im weiteren Verfahren nicht mehr oder nicht mehr vollständig beheben liesse,

dass somit auf die - mangels Darlegung der Voraussetzungen der selbstständigen Anfechtbarkeit des Zwischenentscheids offensichtlich unzulässige - Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,

dass im Übrigen die Beschwerde auch deshalb unzulässig wäre, weil sie den Begründungsanforderungen der Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG nicht entspricht,

dass der unterliegende Beschwerdeführer Nr. 1, der die Beschwerde unterzeichnet hat, kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1. Das Gesuch um Verfahrenssistierung wird abgewiesen.

2. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer Nr. 1 auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Beschwerdeführern, der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Z.________ und dem Obergericht schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 29. April 2014

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: von Werdt

Der Gerichtsschreiber: Füllemann