Patient F. v. Canton of Ticino (Compulsory Medication)
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual suffering from chronic paranoid schizophrenia, who has been institutionally cared for at a facility. The primary issue at hand is the forced medication of this individual, which was contested but ultimately upheld by the Zurich High Court. The individual subsequently filed a complaint against this decision to the Swiss Federal Tribunal. In their submission, the complainant expressed a desire to avoid taking medication, citing religious and personal beliefs, and alleged that psychiatric interventions were experimental and harmful. However, the federal court found that the complaint did not adequately justify a legal violation and did not specifically address the court's detailed reasoning regarding the necessity of the treatment for the individual's health and their inability to make competent judgments about their treatment.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Patient F. v. Canton of Ticino (Compulsory Medication): The primary issue at hand is the forced medication of this individual, which was contested but ultimately upheld by the Zurich High Court. The individual subsequently filed a complaint against this decision to the Swiss Federal Tribunal. In their submission, the complainant expressed a desire to avoid taking medication, citing religious and personal beliefs, and alleged that psychiatric interventions were experimental and harmful. However, the federal court found that the complaint did not adequately justify a legal violation and did not specifically address the court's detailed reasoning regarding the necessity of the treatment for the individual's health and their inability to make competent judgments about their treatment.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was not admitted based on this procedural rule due to insufficient substantiation.
The court decided to waive the collection of judicial costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_340/2019
Urteil vom 2. Mai 2019
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Bezirksgericht Hinwil.
Gegenstand
Zwangsmedikation,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 18. April 2019 (PA190010-O/U).
Sachverhalt:
A.________ ist aufgrund seiner chronischen paranoiden Schizophrenie in der Institution B.________ fürsorgerisch untergebracht. In diesem Zusammenhang ist er mehrmals an das Bundesgericht gelangt.
Vorliegend geht es indes um die Zwangsmedikation. Die hiergegen eingereichte Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 18. April 2019 kantonal letztinstanzlich ab.
Gegen dieses Urteil hat A.________ am 26. April 2019 eine Beschwerde eingereicht. Am 28. April 2019 hat er eine Beschwerdeergänzung nachgereicht.
Erwägungen:
1. Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ), in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheides erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116).
2. Die Beschwerde enthält kein Rechtsbegehren. Indes ist klar, dass der Beschwerdeführer keine Medikamente einnehmen und entsprechend die betreffende Anordnung aufgehoben haben möchte.
Diesbezüglich erfolgt indes keine Begründung, welche geeignet wäre, eine Rechtsverletzung nahezulegen. Der Beschwerdeführer macht in seiner Eingabe verschiedene religiöse bzw. biblische Aussagen und sieht sich als Opfer, an welchem Psychiater herumexperimentieren undes gesundfoltern würden, wobei eine neuroleptische Therapie eine ärztliche Debilität bzw. ausgelebter Nihilismus sei. Das Obergericht hat sich jedoch im angefochtenen Entscheid unter Bezugnahme auf den Behandlungsplan und das erstellte Gutachten ausführlich zur ernsthaften Gesundheitsgefährdung, zur Behandlungsbedürftigkeit und zur diesbezüglichen Urteilsunfähigkeit geäussert. Darauf nimmt der Beschwerdeführer keinen konkreten Bezug.
3. Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten.
4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Bezirksgericht Hinwil und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 2. Mai 2019
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli