Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_340/2019 KI-generiert

Patient F. v. Canton of Ticino (Compulsory Medication)

Geschäftsnummer 5A_340/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves an individual suffering from chronic paranoid schizophrenia, who has been institutionally cared for at a facility. The primary issue at hand is the forced medication of this individual, which was contested but ultimately upheld by the Zurich High Court. The individual subsequently filed a complaint against this decision to the Swiss Federal Tribunal. In their submission, the complainant expressed a desire to avoid taking medication, citing religious and personal beliefs, and alleged that psychiatric interventions were experimental and harmful. However, the federal court found that the complaint did not adequately justify a legal violation and did not specifically address the court's detailed reasoning regarding the necessity of the treatment for the individual's health and their inability to make competent judgments about their treatment.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Patient F. v. Canton of Ticino (Compulsory Medication): The primary issue at hand is the forced medication of this individual, which was contested but ultimately upheld by the Zurich High Court. The individual subsequently filed a complaint against this decision to the Swiss Federal Tribunal. In their submission, the complainant expressed a desire to avoid taking medication, citing religious and personal beliefs, and alleged that psychiatric interventions were experimental and harmful. However, the federal court found that the complaint did not adequately justify a legal violation and did not specifically address the court's detailed reasoning regarding the necessity of the treatment for the individual's health and their inability to make competent judgments about their treatment.

Schlagwörter

KI-generiert
Zwangsmedikation paranoide Schizophrenie medizinische Behandlung Gesundheitsbezogene Angaben schwere Verfehlungen Einweisung in eine Heil- oder Pflegeanstalt

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted based on this procedural rule due to insufficient substantiation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court decided to waive the collection of judicial costs.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_340/2019

Urteil vom 2. Mai 2019

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Bezirksgericht Hinwil.

Gegenstand

Zwangsmedikation,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 18. April 2019 (PA190010-O/U).

Sachverhalt:

A.________ ist aufgrund seiner chronischen paranoiden Schizophrenie in der Institution B.________ fürsorgerisch untergebracht. In diesem Zusammenhang ist er mehrmals an das Bundesgericht gelangt.

Vorliegend geht es indes um die Zwangsmedikation. Die hiergegen eingereichte Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 18. April 2019 kantonal letztinstanzlich ab.

Gegen dieses Urteil hat A.________ am 26. April 2019 eine Beschwerde eingereicht. Am 28. April 2019 hat er eine Beschwerdeergänzung nachgereicht.

Erwägungen:

1. Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ), in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheides erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116).

2. Die Beschwerde enthält kein Rechtsbegehren. Indes ist klar, dass der Beschwerdeführer keine Medikamente einnehmen und entsprechend die betreffende Anordnung aufgehoben haben möchte.

Diesbezüglich erfolgt indes keine Begründung, welche geeignet wäre, eine Rechtsverletzung nahezulegen. Der Beschwerdeführer macht in seiner Eingabe verschiedene religiöse bzw. biblische Aussagen und sieht sich als Opfer, an welchem Psychiater herumexperimentieren undes gesundfoltern würden, wobei eine neuroleptische Therapie eine ärztliche Debilität bzw. ausgelebter Nihilismus sei. Das Obergericht hat sich jedoch im angefochtenen Entscheid unter Bezugnahme auf den Behandlungsplan und das erstellte Gutachten ausführlich zur ernsthaften Gesundheitsgefährdung, zur Behandlungsbedürftigkeit und zur diesbezüglichen Urteilsunfähigkeit geäussert. Darauf nimmt der Beschwerdeführer keinen konkreten Bezug.

3. Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten.

4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Bezirksgericht Hinwil und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. Mai 2019

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli