Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_34/2024 KI-generiert

Debtor's Challenge to Bankruptcy Threat Dismissed for Insufficient Substantiation

Geschäftsnummer 5A_34/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a company, referred to as the complainant, which was subject to a debt enforcement proceeding demanding payment of approximately CHF 326,368.25, along with interest. On September 29, 2023, a bankruptcy threat was issued by the Debt Enforcement Office in Buchs, prompting the complainant to file a complaint, which was subsequently rejected by the Werdenberg-Sarganserland District Court on November 13, 2023. The complainant appealed this decision to the Cantonal Court of St. Gallen but the court refused to hear the appeal on January 3, 2024, on the grounds of insufficient substantiation. The company then escalated the issue to the Swiss Federal Tribunal, emphasizing that the payment should be contingent on receiving consideration due under a reciprocal contract. The Cantonal Court, however, had noted that verifying the obligation or consideration’s fulfillment was outside its remit. The complaint to the Federal Tribunal similarly failed to address the core reasoning of the Cantonal Court's decision.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Debtor's Challenge to Bankruptcy Threat Dismissed for Insufficient Substantiation: On September 29, 2023, a bankruptcy threat was issued by the Debt Enforcement Office in Buchs, prompting the complainant to file a complaint, which was subsequently rejected by the Werdenberg-Sarganserland District Court on November 13, 2023. The complainant appealed this decision to the Cantonal Court of St. Gallen but the court refused to hear the appeal on January 3, 2024, on the grounds of insufficient substantiation. The company then escalated the issue to the Swiss Federal Tribunal, emphasizing that the payment should be contingent on receiving consideration due under a reciprocal contract. The Cantonal Court, however, had noted that verifying the obligation or consideration’s fulfillment was outside its remit. The complaint to the Federal Tribunal similarly failed to address the core reasoning of the Cantonal Court's decision.

Schlagwörter

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Konkursandrohung Konkursforderung Kontrahierungspflicht Rechtsvorschlag Drohung gegen Behörden und Beamte abstraktes Schuldbekenntnis Gläubigerversammlung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used by the President to decide not to enter upon the appeal in the simplified procedure due to insufficient grounds for appeal.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to bear the court costs due to the outcome of the proceedings.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_34/2024

Urteil vom 31. Januar 2024

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Zingg.

Verfahrensbeteiligte

A.________ AG,

Beschwerdeführerin,

gegen

Betreibungsamt Buchs,

St. Gallerstrasse 2, 9471 Buchs,

B.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Remi Kaufmann.

Gegenstand

Konkursandrohung,

Beschwerde gegen den Zirkulationsentscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, Kantonale Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs, vom 3. Januar 2024 (AB.2023.52-AS).

Erwägungen:

1. B.________ betreibt die Beschwerdeführerin für Fr. 326'368.25 nebst Zins (Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Buchs). Am 29. September 2023 erliess das Betreibungsamt die Konkursandrohung.

Dagegen erhob die Beschwerdeführerin Beschwerde. Mit Entscheid vom 13. November 2023 wies das Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland die Beschwerde ab.

Dagegen erhob die Beschwerdeführerin am 23. November 2023 (Poststempel) Beschwerde beim Kantonsgericht St. Gallen. Mit Zirkulationsentscheid vom 3. Januar 2024 trat das Kantonsgericht auf die Beschwerde nicht ein.

Dagegen hat die Beschwerdeführerin am 18. Januar 2024 (Postaufgabe) Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. Das Bundesgericht hat die Akten beigezogen.

2. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die beschwerdeführende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll ( BGE 140 III 86 E. 2; 140 III 115 E. 2).

3. Die Beschwerde an das Bundesgericht entspricht weitgehend wörtlich derjenigen an das Kantonsgericht. Eine solche Beschwerdebegründung genügt Art. 42 Abs. 2 BGG nicht ( BGE 134 II 244 E. 2.3). Die Beschwerdeführerin geht nicht auf die Haupterwägung des Kantonsgerichts ein, wonach die kantonale Beschwerde ungenügend begründet war. In Wiederholung des vor Kantonsgericht Vorgebrachten beharrt sie darauf, dass es um einen synallagmatischen Vertrag gehe und die verlangte Zahlung des Kaufpreises davon abhängig gemacht werden müsse, dass die Gegenleistung Zug um Zug erbracht werde. Die Beschwerdeführerin setzt sich jedoch nicht mit der Eventualerwägung des Kantonsgerichts auseinander, wonach die Forderung oder die Erfüllung der Gegenleistung nicht durch die Aufsichtsbehörde überprüft werden könne. Ebenfalls keine genügende Beschwerdebegründung stellt der Vorwurf der Beschwerdeführerin dar, das Kantonsgericht habe übersehen, dass die Konkursandrohung gegen öffentliche Interessen verstosse.

Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Der Abteilungspräsident tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt die Beschwerdeführerin die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Kantonsgericht St. Gallen, Kantonale Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs, mitgeteilt.

Lausanne, 31. Januar 2024

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Zingg