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5A_332/2012 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal Against Interim Marital Protection Order Suspension as Moot

Geschäftsnummer 5A_332/2012
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a request for a suspension of enforcement related to a maintenance order following divorce proceedings. The appellant challenged a decision made by the Cantonal Court regarding the enforcement of aspects of a prior family court ruling. The appellant recognized the current case as moot due to subsequent court decisions, while the respondent also acknowledged this and requested compensation for legal costs. The Swiss Federal Tribunal reviewed the circumstances and determined that the appeal had become irrelevant following the final decision in the lower court. Consequently, the request for legal aid was denied, and the costs of the proceedings were assigned to the appellant.

Legislator-Regeste

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Art. 71 BGG, Art. 72 BZP, Art. 98 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 32 Abs. 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Against Interim Marital Protection Order Suspension as Moot: The appellant challenged a decision made by the Cantonal Court regarding the enforcement of aspects of a prior family court ruling. The appellant recognized the current case as moot due to subsequent court decisions, while the respondent also acknowledged this and requested compensation for legal costs. The Swiss Federal Tribunal reviewed the circumstances and determined that the appeal had become irrelevant following the final decision in the lower court. Consequently, the request for legal aid was denied, and the costs of the proceedings were assigned to the appellant.

Schlagwörter

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Eheschutzverfahren vorsorgliche Massnahme vorsorgliche Einstellung Zahlungseinstellung verfassungsmässige Anforderung unentgeltliche Rechtspflege

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 106 Abs. 2 BGG

Mentioned in the reasoning regarding the likely inadmissibility of the appeal due to insufficient substantiation of constitutional violations.

Art. 32 Abs. 2 BGG

Cited as the basis for the decision regarding the administrative closure of the proceedings by the Division President.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Used to reject the appellant's request for free legal aid due to the hopelessness of the appeal.

Art. 66 al. 1 BGG

Implied by the imposition of court costs in order 3 (Art. 66 al. 1 BGG governs the general rule for costs).

Art. 71 BGG

Cited in conjunction with Art. 72 BZP as the basis for declaring the appeal against the interlocutory decision moot due to the final decision on the merits.

Art. 72 ff. BGG

The appeal was filed under these articles, and the procedure was declared moot.

Art. 98 BGG

Mentioned in the reasoning regarding the likely inadmissibility of the appeal against the provisional measure.

Art. 72 BZP

Cited in conjunction with Art. 71 BGG as the basis for declaring the appeal against the interlocutory decision moot.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_332/2012

Verfügung vom 25. Juni 2012

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

vertreten durch Fürsprecher Luigi R. Rossi,

Beschwerdeführerin,

gegen

Y.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Roman Bögli,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Vollstreckungsaufschub (Eheschutz),

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen die Verfügung vom 24. April 2012 des Kantonsgerichts St. Gallen (Einzelrichter im Familienrecht).

Nach Einsicht

in die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen die Verfügung vom 24. April 2012 des Kantonsgerichts St. Gallen, das (im Rahmen eines Berufungsverfahrens) die Vollstreckung von Ziffern 2 und 4 des Eheschutzentscheids des Familienrichters des Kreisgerichts St. Gallen vom 2. März 2012 aufgeschoben hat,

in den Entscheid vom 11. Mai 2012 des Kantonsgerichts St. Gallen (Einzelrichter im Familienrecht), das im erwähnten Berufungsverfahren u.a. den Beschwerdegegner zu Unterhaltsbeiträgen an die Beschwerdeführerin verpflichtet, Ziffer 2 des Entscheids des Familienrichters des Kreisgerichts St. Gallen vom 2. März 2012 aufgehoben, im Übrigen jedoch diesen Entscheid bestätigt und die Berufung abgewiesen hat,

in die Stellungnahme der Beschwerdeführerin, welche die Gegenstandslosigkeit des bundesgerichtlichen Verfahrens im jetzigen Zeitpunkt anerkennt, am Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege festhält und die Kostenauflage an das Kantonsgericht beantragt,

in die Stellungnahme des Beschwerdegegners, welcher ebenfalls die Gegenstandslosigkeit des bundesgerichtlichen Verfahrens anerkennt und Kosten- sowie Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdeführerin beantragt,

in die mit eingeschriebener Post versandte, jedoch unbeantwortet gebliebene Aufforderung an die Beschwerdeführerin zur Einreichung allfälliger Bemerkungen zur Stellungnahme des Beschwerdegegners innerhalb von 5 Tagen seit Zustellung,

in Erwägung,

dass das Kantonsgericht mit dem Entscheid vom 11. Mai 2012 in der Sache selbst entschieden hat, weshalb die gegen den Zwischenentscheid betreffend Vollstreckungsaufschub im kantonalen Berufungsverfahren gerichtete Beschwerde 5A_332/2012 gegenstandslos geworden, das Verfahren abzuschreiben und über die Kosten nach dem mutmasslichen Prozessausgang zu entscheiden ist ( Art. 71 BGG i.V.m. Art. 72 BZP ),

dass auf Grund einer summarischen Beurteilung bei urteilsmässiger Verfahrenserledigung auf die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG , die sich gegen einen vorsorglichen Massnahmeentscheid im Sinne von Art. 98 BGG richtet, wahrscheinlich nicht eingetreten worden wäre, weil die Beschwerdeführerin nicht rechtsgenüglich anhand der entscheidenden kantonsgerichtlichen Erwägungen Verfassungsverletzungen aufzeigt ( Art. 106 Abs. 2 BGG ),

dass im Übrigen auch keine Verfassungsverletzung ersichtlich ist, weil sich der angefochtene Vollstreckungsaufschub wegen der Gefahr der Uneinbringlichkeit allenfalls zu Unrecht bezahlter Beträge aufgedrängt hat,

dass daher das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege (einschliesslich Rechtsverbeiständung) infolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 BGG ),

dass die Beschwerdeführerin die Gerichtskosten des bundesgerichtlichen Verfahrens zu tragen und den Beschwerdegegner für die Stellungnahme zur Frage der Gegenstandslosigkeit zu entschädigen hat,

dass die Verfahrensabschreibung in die Zuständigkeit der Abteilungspräsidentin fällt ( Art. 32 Abs. 2 BGG ),

verfügt die Präsidentin:

1. Das bundesgerichtliche Beschwerdeverfahren 5A_332/2012 wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben.

2. Das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege (einschliesslich Rechtsverbeiständung) wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 400.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

4. Die Beschwerdeführerin hat den Beschwerdegegner für das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 200.-- zu entschädigen.

5. Diese Verfügung wird den Parteien und dem Kantonsgericht St. Gallen schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 25. Juni 2012

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Hohl

Der Gerichtsschreiber: Füllemann