Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_329/2023 KI-generiert

Marital Protection Appeal Timeline and Substantiation Dispute

Geschäftsnummer 5A_329/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In a matrimonial protection proceeding, the appellant personally received the initial decision on March 9, 2023. She submitted an appeal, labeled as an objection, on March 22, which the Zurich Cantonal Court treated as a late appeal and hence did not process it, issuing a decision on March 31, 2023. The appellant contested this decision by labeling it as an objection once again and referred the matter to the Swiss Federal Tribunal on May 3, 2023, focusing her grievance not on the original decision but rather on the non-acceptance due to the missed deadline. In her submissions, she also sought various adjustments related to separation, divorce, and costs, referencing broad legal norms from obligational, inheritance, and property law.

Legislator-Regeste

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Art. 98 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Marital Protection Appeal Timeline and Substantiation Dispute: She submitted an appeal, labeled as an objection, on March 22, which the Zurich Cantonal Court treated as a late appeal and hence did not process it, issuing a decision on March 31, 2023. The appellant contested this decision by labeling it as an objection once again and referred the matter to the Swiss Federal Tribunal on May 3, 2023, focusing her grievance not on the original decision but rather on the non-acceptance due to the missed deadline. In her submissions, she also sought various adjustments related to separation, divorce, and costs, referencing broad legal norms from obligational, inheritance, and property law.

Schlagwörter

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Eheschutz Eheschutzverfahren Streitgegenstand Einspruch gegen die Eheschliessung ungenügende Rechtsschrift prozessuale Einreden Ehedauer

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was declared inadmissible in simplified procedure because it was obviously insufficiently reasoned.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court waived the collection of court fees due to the specific circumstances of the case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_329/2023

Urteil vom 8. Mai 2023

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

B.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Michael Salzer,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Eheschutz,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 31. März 2023 (LE230011-O/U).

Sachverhalt:

Im Eheschutzverfahren zwischen den Parteien nahm die Beschwerdeführerin den begründeten erstinstanzlichen Entscheid am 9. März 2023 persönlich entgegen. Ihre hiergegen am 22. März 2023 der Post übergebene und als Einsprache bezeichnete Rechtsmitteleingabe nahm das Obergericht des Kantons Zürich als Berufung entgegen und trat mit Beschluss vom 31. März 2023 zufolge abgelaufener Berufungsfrist darauf nicht ein. Mit als Einsprache bezeichneter Beschwerde vom 3. Mai 2023 wendet sie sich an das Bundesgericht.

Erwägungen:

1. Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Eheschutzentscheid. Bei Eheschutzsachen handelt es sich um vorsorgliche Massnahmen im Sinn von Art. 98 BGG ( BGE 133 III 393 E. 5.1), so dass nur die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte möglich ist. Ferner ist zu beachten, dass das Obergericht auf das Rechtsmittel der Beschwerdeführerin nicht eingetreten und deshalb Anfechtungsgegenstand nur die Frage ist, ob sie zu Recht einen Nichteintretensentscheid gefällt hat ( BGE 135 II 38 E. 1.2; 139 II 233 E. 3.2). Darauf haben sich die erwähnten Verfassungsrügen zu beziehen.

2. Soweit die stichwortartigen Ausführungen verständlich sind, betreffen sie nicht die Frage des Nichteintretens zufolge verspäteter Berufungseingabe, sondern werden verschiedene "Anpassungen" für die Trennung und die Scheidung sowie für die Kosten verlangt und abstrakt verschiedene Gesetzesnormen aus dem Obligationen- sowie Erb- und Sachenrecht genannt.

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4. Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, mitgeteilt.

Lausanne, 8. Mai 2023

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli