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5A_325/2015 KI-generiert

Involuntary placement appeal dismissed for failure to file missing grounds despite deadline under Art. 108(1)(b) BGG.

Geschäftsnummer 5A_325/2015
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (II. Civil Division) dismissed the appellant's appeal for lack of sufficient grounds, ordering her to pay court costs of CHF 300. The appeal challenged a cantonal decision that had dismissed her requests regarding the involuntary placement (fürsorgerische Unterbringung) of a third party, including the denial of release, the rejection of a request for a court-appointed lawyer, and the dismissal of related procedural motions as moot. The appellant initially filed a brief referencing an attached complaint that was not included, and after being given a five-day deadline to submit the missing document, she failed to respond. Consequently, the Court applied Article 108 para. 1 lit. b of the Federal Supreme Court Act (BGG), which mandates non-entry into unchallenged, inadequately reasoned appeals, leaving the lower court's decision intact.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Involuntary placement appeal dismissed for failure to file missing grounds despite deadline under Art. 108(1)(b) BGG: Civil Division) dismissed the appellant's appeal for lack of sufficient grounds, ordering her to pay court costs of CHF 300. The appeal challenged a cantonal decision that had dismissed her requests regarding the involuntary placement (fürsorgerische Unterbringung) of a third party, including the denial of release, the rejection of a request for a court-appointed lawyer, and the dismissal of related procedural motions as moot. The appellant initially filed a brief referencing an attached complaint that was not included, and after being given a five-day deadline to submit the missing document, she failed to respond. Consequently, the Court applied Article 108 para. 1 lit. b of the Federal Supreme Court Act (BGG), which mandates non-entry into unchallenged, inadequately reasoned appeals, leaving the lower court's decision intact.

Schlagwörter

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Fürsorgerische Unterbringung fürsorgerische Unterbringung prozessleitende Verfügungen Leitverfahren polizeilicher Grund Beschwerdelegitimation formelle Verfahrenseinstellung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Procedural basis for the President's decision to decline to enter into the appeal because it lacked grounds.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Basis for imposing the court costs of CHF 300 on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_325/2015

Urteil vom 2. Juni 2015

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter von Werdt, Präsident,

Gerichtsschreiber Zbinden.

Verfahrensbeteiligte

A.A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Bern,

B.A.________.

Gegenstand

Fürsorgerische Unterbringung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts

des Kantons Bern, Zivilabteilung, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, vom 16. April 2015.

Erwägungen:

1. Mit Entscheid vom 16. April 2015 schrieb das Obergericht des Kantons Bern, Zivilabteilung, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, das Verfahren in Bezug auf die Beschwerde vom 9. April 2014 betreffend Verlegung in eine andere Einrichtung infolge Rückzugs (1), ferner das Verfahren mit Bezug auf das Begehren um Akteneinsicht vom 1. April 2015 (2) sowie das Verfahren betreffend Ablehnung von Oberrichterin C.________, Oberrichter D.________, und der Fachrichter E.________, F.________ und G.________ (3) als gegenstandslos ab. Sodann wurden der Antrag der Beschwerdeführerin vom 1. April 2015 auf Beiordnung eines amtlichen Anwalts für die Betroffene für das Beschwerdeverfahren (4) und die Beschwerde gegen Ziffer 1 des Entscheides der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Bern vom 26. März 2015 (Abweisung des Entlassungsgesuchs für die Betroffene) abgewiesen (5). Die Beschwerdeführerin hat den besagten obergerichtlichen Entscheid am 26. April 2015 (Postaufgabe) beim Bundesgericht angefochten.

2. In der Eingabe vom 26. April 2015 verweist die Beschwerdeführerin auf die "beiliegende" Beschwerde. Diese lag jedoch nicht bei, weshalb die Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 8. Mai 2015 aufgefordert wurde, die fehlende Rechtsschrift innert 5 Tagen ab Erhalt dieser Verfügung einzureichen, verbunden mit der Androhung, im Unterlassungsfall bleibe die Rechtsschrift unbeachtet. Die Beschwerdeführerin hat auf die ihr am 19. Mai 2015 zugestellte Verfügung nicht reagiert. Damit ist androhungsgemäss auf die nicht begründete Beschwerde in Anwendung durch Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG durch den Präsidenten der Abteilung unter Kostenfolge für die Beschwerdeführerin ( Art. 66 Abs. 1 BGG ) nicht einzutreten.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Obergericht des Kantons Bern, Zivilabteilung, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. Juni 2015

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: von Werdt

Der Gerichtsschreiber: Zbinden