Debtor's Appeal Against Vexatious Garnishment Dismissal Deemed Untimely
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, an individual challenged a seizure order made by the Debt Collection and Bankruptcy Office of the Solothurn Region. After the debtor filed a complaint against the attachment decision dated October 3, 2018, and subsequent attachments from October 8, 2018, the Supervisory Authority for Debt Collection and Bankruptcy of the Canton of Solothurn dismissed the complaint on March 18, 2019, considering it to be vexatious. The individual then filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on April 23, 2019, also requesting legal aid. However, the complaint was submitted after the allowed ten-day period following the notification of the previous decision, making it late and inadmissible. Thus, the request for free legal aid was also denied.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 72 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 100 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Debtor's Appeal Against Vexatious Garnishment Dismissal Deemed Untimely: After the debtor filed a complaint against the attachment decision dated October 3, 2018, and subsequent attachments from October 8, 2018, the Supervisory Authority for Debt Collection and Bankruptcy of the Canton of Solothurn dismissed the complaint on March 18, 2019, considering it to be vexatious. The individual then filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on April 23, 2019, also requesting legal aid. However, the complaint was submitted after the allowed ten-day period following the notification of the previous decision, making it late and inadmissible. Thus, the request for free legal aid was also denied.
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KI-generiertThe appeal was not admitted due to being filed too late, as ruled in the dispositive.
The request for free legal aid was rejected because the appeal had no prospect of success due to lateness.
Court costs were imposed on the appellant due to the dismissal of the appeal.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_324/2019
Urteil vom 25. April 2019
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Betreibungsamt Region Solothurn.
Gegenstand
Pfändung,
Beschwerde gegen das Urteil der Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Solothurn vom 18. März 2019 (SCBES.2018.100).
Sachverhalt:
Auf die vom Schuldner A.________ in der Pfändung Nr. xxx des Betreibungsamtes Region Solothurn gegen die Pfändungsverfügung vom 3. Oktober 2018 sowie die Pfändungsanschlüsse vom 8. Oktober 2018 eingereichte Beschwerde trat die Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Solothurn am 18. März 2019 nicht ein mit der Begründung, die Beschwerdeführung sei querulatorisch.
Gegen diesen Entscheid hat A.________ am 23. April 2019 beim Bundesgericht eine mit Beschwerde sowie Straf- und Zivilklage betitelte Eingabe eingereicht. Ferner verlangt er die unentgeltliche Rechtspflege.
Erwägungen:
1. Gegen Entscheide der kantonalen Aufsichtsbehörden in SchK-Sachen kann weder Zivil- noch Strafklage erhoben werden. Hingegen steht die Beschwerde offen ( Art. 72 Abs. 2 lit. a BGG ).
2. Die Beschwerdefrist beträgt 10 Tage ab Zustellung des angefochtenen Entscheides ( Art. 100 Abs. 2 lit. a BGG ). Die Zustellung erfolgte am 30. März 2019. Die am 23. April 2019 der Post übergebene Beschwerde erweist sich somit als verspätet.
3. Auf verspätete Beschwerden ist im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG mit Präsidialentscheid nicht einzutreten.
4. Angesichts der rubrizierten Gerichtsbesetzung ist das gegen verschiedene andere Bundesrichter gestellte Ausstandsbegehren gegenstandslos.
5. Zufolge Verspätung konnte der Beschwerde von Anfang an kein Erfolg beschieden sein, weshalb es an den materiellen Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege fehlt ( Art. 64 Abs. 1 BGG ) und das entsprechende Gesuch abzuweisen ist.
6. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Betreibungsamt Region Solothurn und der Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 25. April 2019
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli