Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_323/2025 KI-generiert

Appeal against Dismissal for Non-Payment of Advance on Costs in Child and Adult Protection Matter

Geschäftsnummer 5A_323/2025
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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Appeal against Dismissal for Non-Payment of Advance on Costs in Child and Adult Protection Matter The situation involves a complainant who appealed a decision by the Child and Adult Protection Authority concerning the approval of a final report and final accounts, but the Cantonal Court dismissed the appeal because the required advance on costs was not paid within the extended deadline. The complainant then lodged an appeal with the Federal Supreme Court, alleging that the authority's action—specifically, the termination of guardianship after 20 years without a psychiatric report—amounts to failure to render assistance, leading to detrimental personal consequences like homelessness. The Federal Supreme Court dismissed the appeal because the complainant's submission failed to address the Cantonal Court's reasoning for non-entry, which was based exclusively on the non-payment of the cost advance, and therefore did not demonstrate any violation of the law as required for a substantive appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal against Dismissal for Non-Payment of Advance on Costs in Child and Adult Protection Matter: The complainant then lodged an appeal with the Federal Supreme Court, alleging that the authority's action—specifically, the termination of guardianship after 20 years without a psychiatric report—amounts to failure to render assistance, leading to detrimental personal consequences like homelessness. The Federal Supreme Court dismissed the appeal because the complainant's submission failed to address the Cantonal Court's reasoning for non-entry, which was based exclusively on the non-payment of the cost advance, and therefore did not demonstrate any violation of the law as required for a substantive appeal.

Schlagwörter

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Prüfung Schlussbericht/Schlussrechnung Kostenvorschuss Kindesschutzkosten Erwachsenenschutzbehörde Vorschuss vormundschaftliche Angelegenheit Unterlassung der Nothilfe

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to decide not to enter upon the appeal in the simplified procedure due to insufficient justification.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to waive the levying of court costs due to the concrete circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_323/2025

Urteil vom 1. Mai 2025

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Bovey, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

*gegen*

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde der Stadt Luzern, Pilatusstrasse 22, 6003 Luzern.

Gegenstand

Prüfung Schlussbericht/Schlussrechnung,

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern, 2. Abteilung, vom 4. April 2025 (3H 25 11).

Sachverhalt:

Gegen den Entscheid der KESB der Stadt Luzern vom 4. Februar 2025 betreffend die Abnahme des Schlussberichtes und der Schlussrechnung erhob A.________ am 20. Februar 2025 Beschwerde. Nachdem er den Kostenvorschuss innert der gesetzten Nachfrist nicht geleistet hatte, trat das Kantonsgericht Luzern mit Entscheid vom 4. April 2025 auf die Beschwerde nicht ein. Mit Eingabe vom 29. April 2025 wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht.

Erwägungen:

1. Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert (BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4).

2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Stadt Luzern nehme ihm nach mehr als 20 Jahren den Beistand weg, was unterlassene Hilfeleistung bedeute, und er sei seit über 30 Jahren in psychiatrischer Behandlung, ohne dass ein Gutachten zur Sache erstellt worden sei; durch das ganze Chaos lebe er jetzt auf der Strasse und die Stadt Luzern würde ihn einfach boykottieren.

Diese Behauptungen nehmen keinen Bezug auf die Nichteintretenserwägungen im angefochtenen Entscheid zufolge Nichtbezahlens des Kostenvorschusses und es wird diesbezüglich keine Rechtsverletzung dargetan.

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).

4. Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der KESB der Stadt Luzern und dem Kantonsgericht Luzern, 2. Abteilung, mitgeteilt.

Lausanne, 1. Mai 2025

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Bovey

Der Gerichtsschreiber: Möckli