Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_323/2021 KI-generiert

Debtor's Appeal Against Debt Collection Dismissed for Lack of Specificity on Enforcement Proceedings

Geschäftsnummer 5A_323/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute where an individual, designated as A.________, appealed a decision made by the Regional Court Emmental-Oberaargau, which granted the canton of Valais definitive legal enforcement for costs determined by a final criminal judgment. These costs amounted to CHF 45,959.65 and were part of a debt collection process initiated against A.________. The appeal was related to a definitive legal enforcement procedure, but the higher court in Bern did not consider A.________'s appeal, as it only addressed the criminal proceeding itself rather than the actual enforcement order. Subsequently, A.________ filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal, seeking to shift the imposed costs of the criminal case to the canton of Valais. However, the complaint did not specifically address the enforcement order or the reasons the higher court did not accept his initial appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Debtor's Appeal Against Debt Collection Dismissed for Lack of Specificity on Enforcement Proceedings: These costs amounted to CHF 45,959.65 and were part of a debt collection process initiated against A.________. The appeal was related to a definitive legal enforcement procedure, but the higher court in Bern did not consider A.________'s appeal, as it only addressed the criminal proceeding itself rather than the actual enforcement order. Subsequently, A.________ filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal, seeking to shift the imposed costs of the criminal case to the canton of Valais. However, the complaint did not specifically address the enforcement order or the reasons the higher court did not accept his initial appeal.

Schlagwörter

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Definitive Rechtsöffnung Inkasso Zivilurteil Vollstreckungsentscheid ordentliches Konkursverfahren Eröffnung des Verfahrens Rechtsvorschlag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was dismissed by non-admission (non-entrée en matière) due to insufficient substantiation in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_323/2021

Urteil vom 29. April 2021

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kanton Wallis,

vertreten durch Kantonales Inkassoamt für Betreibungs- und Konkursverfahren, Rue des Vergers 2, 1951 Sitten,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Definitive Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, 1. Zivilkammer, vom 13. April 2021 (ZK 21 72 KAL).

Sachverhalt:

Mit Entscheid vom 8. Februar 2021 erteilte das Regionalgericht Emmental-Oberaargau dem Kanton Wallis für die mit rechtskräftigem Strafurteil festgesetzten Kosten in der gegen den Schuldner A.________ eingeleiteten Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Emmental-Oberaargau für den Betrag von insgesamt Fr. 45'959.65 definitive Rechtsöffnung.

Auf die hiergegen eingereichte Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 13. April 2021 nicht ein mit der Begründung, A.________ äussere sich ausschliesslich zum Strafverfahren.

Gegen diesen Entscheid hat A.________ am 26. April 2021 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht mit dem sinngemässen Begehren, die Strafkosten seien dem Kanton Wallis aufzubürden.

Erwägungen:

1. Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 142 III 364 E. 2.4 S. 368).

2. Die Beschwerde enthält weder ein Rechtsbegehren noch eine konkret auf die Nichteintretenserwägungen des angefochtenen Entscheides oder wenigstens auf das Rechtsöffnungsverfahren Bezug nehmende Begründung. Vielmehr hält der Beschwerdeführer auch vor Bundesgericht einzig fest, dass die Haftvoraussetzungen nicht vorgelegen hätten und er bereits im Jahr 2017 freigelassen hätte werden müssen, aber das Massnahmegericht habe falsch entschieden. Vorliegend geht es jedoch nicht um eine straf- oder massnahmerechtliche Angelegenheit, sondern um die Zwangsvollstreckung von Kosten, die urteilsweise rechtskräftig festgesetzt worden sind.

3. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde offensichtlich nicht hinreichend begründet und somit auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten.

4. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 1. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 29. April 2021

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Möckli