Appeal Against Forced Property Sale Dismissed for Untimely Filing and Procedural Defects
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case before the Swiss Federal Tribunal, an individual appealed a decision regarding the auction of three properties that he and his brother inherited from their mother. The regional debt enforcement office in Baden held the auction on November 9, 2022. The initial complaint filed against the sale was dismissed by the District Court of Baden on December 20, 2022. The complainant then attempted to escalate the matter to the High Court of the Canton of Aargau, but his appeal was not admitted due to the expiration of the appeal period. Subsequently, the individual brought the matter to the Federal Tribunal, arguing various unrelated points but failing to provide proper legal grounds for his complaint, which resulted in the Tribunal declining to hear the case.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 18 SchKG, Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Against Forced Property Sale Dismissed for Untimely Filing and Procedural Defects: The regional debt enforcement office in Baden held the auction on November 9, 2022. The initial complaint filed against the sale was dismissed by the District Court of Baden on December 20, 2022. The complainant then attempted to escalate the matter to the High Court of the Canton of Aargau, but his appeal was not admitted due to the expiration of the appeal period. Subsequently, the individual brought the matter to the Federal Tribunal, arguing various unrelated points but failing to provide proper legal grounds for his complaint, which resulted in the Tribunal declining to hear the case.
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KI-generiertThe appeal was declared inadmissible because it was obviously insufficiently reasoned, following the simplified procedure.
The court imposed the judicial costs upon the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_321/2023
Urteil vom 3. Mai 2023
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Betreibungsamt Baden,
Mellingerstrasse 19, 5400 Baden.
Gegenstand
Liegenschaftsversteigerung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Schuldbetreibungs- und Konkurskommission als obere betreibungsrechtliche Aufsichtsbehörde, vom 13. April 2023 (KBE.2023.9).
Sachverhalt:
Das Betreibungsamt Baden versteigerte am 9. November 2022 drei Grundstücke, welche der Beschwerdeführer und sein Bruder von ihrer Mutter geerbt hatten. Die hiergegen eingereichte Beschwerde wies das Bezirksgericht Baden als untere Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibung und Konkurs mit Entscheid vom 20. Dezember 2022 ab, soweit es darauf eintrat. Dieser Entscheid wurde dem Beschwerdeführer am 21. Dezember 2022 zur Abholung bis am 28. Dezember 2022 gemeldet.
Am 4. März 2023 (Postaufgabe) zog der Beschwerdeführer diesen Entscheid gemäss Art. 18 SchKG an das Obergericht des Kantons Aargau als obere Aufsichtsbehörde weiter, welches darauf mit Entscheid vom 13. April 2023 zufolge abgelaufener Beschwerdefrist nicht eintrat.
Mit Eingabe vom 1. Mai 2023 wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht.
Erwägungen:
1. Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ), in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4).
2. Die Beschwerde lässt ein Rechtsbegehren vermissen und sie enthält auch keine Ausführungen, welche in irgendeiner Weise auf die ausführlichen Erwägungen im angefochtenen Entscheid zum Fristenlauf Bezug nehmen würden. Vielmehr äussert sich der Beschwerdeführer weitschweifig zur Arbeitstätigkeit seines Vaters, zu seinem eigenen Leben, zu seinen Verletzungen in der Kindheit, zur erbrechtlichen Situation, zu den Hypotheken u.ä.m.
3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist.
4. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Betreibungsamt Baden und dem Obergericht des Kantons Aargau, Schuldbetreibungs- und Konkurskommission als obere betreibungsrechtliche Aufsichtsbehörde, mitgeteilt.
Lausanne, 3. Mai 2023
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Escher
Der Gerichtsschreiber: Möckli